12 February 2026, 06:07

Blutige Messerattacke in Wuppertal: Jugendgruppen eskalieren nach Schwebebahn-Streit

Ein goldfarbener Gürtelschnalle mit einem schwarzen Lederband, das ein Schwert und einen Schild zeigt und unten den Text 'Geratedepot Rheine'.

Blutige Messerattacke in Wuppertal: Jugendgruppen eskalieren nach Schwebebahn-Streit

Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen in Wuppertal-Barmen

Am Montagabend, dem 8. Februar 2026, kam es in Wuppertal-Barmen zu einer brutalen Schlägerei zwischen zwei Gruppen Jugendlicher. Der Streit, der zunächst in einer Hochbahn begann, endete mit mehreren Verletzten und löste polizeiliche Ermittlungen aus. Die Behörden haben mittlerweile sieben Beteiligte identifiziert.

Die Auseinandersetzung begann als verbale Auseinandersetzung zwischen den Gruppen während der Fahrt in der Schwebebahn. Nach dem Aussteigen an der Haltestelle Wupperfelder Markt artete der Konflikt schnell in eine körperliche Auseinandersetzung aus. Augenzeugen berichteten, dass die Angreifer ein Messer, Holzlatten und einen Gürtel als Waffen einsetzten.

Drei Jugendliche mussten im Krankenhaus behandelt werden: ein 17-jähriger Deutscher sowie zwei Syrer im Alter von 17 und 14 Jahren, die von Rettungskräften dorthin gebracht wurden. Zwei von ihnen konnten nach ambulanter Versorgung wieder entlassen werden. Keiner der Verletzten erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.

Die Polizei hat alle sieben Beteiligten ermittelt. Darunter sind zwei syrische Jugendliche (16 und 17 Jahre), ein 17-jähriger Deutscher sowie vier weitere Syrer (17, 17, 16 und 14 Jahre). Die Ermittler gehen davon aus, dass der Konflikt auf frühere Streitigkeiten zwischen den Gruppen zurückzuführen ist.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen oder Personen mit Hinweisen werden gebeten, sich unter der Nummer +49 202 284-0 an die Behörden zu wenden.

Die Schlägerei in der Nähe der Brändströmstraße führte zwar zu Krankenhausbehandlungen, doch blieben alle Verletzungen glücklicherweise nicht lebensgefährlich. Die Polizei untersucht weiterhin die Ursachen und den genauen Hergang der Auseinandersetzung. Die sieben identifizierten Personen stehen weiterhin im Fokus der Ermittlungen.