Betrunkener ohne Führerschein rastet auf Hammer Landstraße aus – BMW überschlägt sich
Mila WalterBetrunkener ohne Führerschein rastet auf Hammer Landstraße aus – BMW überschlägt sich
Schwerer Unfall auf der Hammer Landstraße: Betrunkener Fahrer ohne Führerschein verliert Kontrolle über BMW
Ein BMW ist auf der Hammer Landstraße in der Nähe eines Kreisverkehrs verunglückt, nachdem der Fahrer die Kontrolle verloren hatte und das Fahrzeug mehrmals überschlug. Am Steuer saß ein 41-jähriger Mann aus Neuss – ohne gültigen Führerschein –, neben ihm eine 37-jährige Beifahrerin aus Meerbusch. Beide blieben zwar schwerverletzt, waren jedoch bei Eintreffen der Polizei sichtbar alkoholisiert.
Der Vorfall begann, als der Fahrer in Höhe des Kreisverkehrs von der Fahrbahn abkam, woraufhin sich das Auto mehrmals überschlug und schließlich auf dem Dach liegen blieb. Augenzeugen berichteten, dass sich die Insassen selbst aus dem Wrack befreien konnten, sich anschließend aber aggressiv gegenüber Umstehenden und Rettungskräften verhielten.
Vor Ort warf die Frau eine leere Glasflasche in Richtung einer Gruppe von Studenten, die in der Nähe stand. Verletzt wurde niemand, doch die Situation eskalierte zusehends. Die Polizei stellte bei beiden Personen starken Alkoholgeruch fest; eine Kooperation mit den Beamten verweigerten sie.
Die beiden wurden von Rettungskräften zur ersten Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, wo auch Blutproben entnommen wurden. Der BMW erlitt erhebliche Schäden – die Reparaturkosten für die seitliche Kollision werden auf 6.466,14 Euro (inkl. MwSt.) geschätzt. Nun muss die Versicherung prüfen, ob das Fahrzeug noch repariert werden kann oder als wirtschaftlicher Totalschaden gilt, je nach Deckungsumfang der Teil- oder Vollkaskoversicherung des Halters.
Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit darauf, wer zum Zeitpunkt des Unfalls tatsächlich am Steuer saß und ob Alkohol eine Rolle beim Kontrollverlust spielte.
Die fehlende Fahrerlaubnis des Mannes sowie der Verdacht auf Alkoholeinfluss bilden zentrale Punkte der laufenden Untersuchungen. Auch die Reparaturkosten und Versicherungsansprüche werden geprüft – dem Fahrer könnten je nach Ergebnis Strafen drohen. Gegen die Insassen wurden zunächst keine Anzeigen erstattet, weitere Schritte hängen jedoch von den noch ausstehenden Untersuchungsergebnissen ab.