Betrunkener Lkw-Fahrer richtet 70.000 Euro Schaden an und flüchtet
Ein betrunkener Lkw-Fahrer richtete erhebliche Schäden an, nachdem er versucht hatte, sein Fahrzeug gewaltsam durch eine schmale Eisenbahnunterführung im Kreis Siegen-Wittgenstein zu zwängen. Nach dem Vorfall flüchtete der Mann vom Unfallort, bevor die Polizei ihn in Niederdresselndorf ausfindig machte.
Der Fahrer hatte versucht, die Unterführung trotz ihrer begrenzten Breite zu passieren. Sein Lkw blieb stecken, wodurch sowohl das Fahrzeug als auch der Eingang der Unterführung beschädigt wurden. Statt anzuhalten, setzte er zurück und entfernte sich vom Unfallort.
Die Beamten fanden den Mann später in Niederdresselndorf mit einem Blutalkoholwert von 2,5 Promille auf – ein Vielfaches über dem gesetzlichen Grenzwert. An seinem Lkw entstand ein Schaden in Höhe von geschätzten 70.000 Euro. Die Unterführung selbst erlitt nur leichte Schäden und bleibt voll nutzbar.
Gegen den Fahrer wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Ihm drohen nun Anklagen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Die rücksichtslose Fahrt des Lkw-Fahrers führte zu hohen Sachschäden und rechtlichen Konsequenzen. Die Unterführung ist zwar in Mitleidenschaft gezogen, bleibt aber ohne Einschränkungen befahrbar. Die Strafverfolgung wegen seiner Vergehen läuft bereits.
