Betrunkener Audi-Fahrer flieht mit 120 km/h vor Kölner Polizei – ohne Führerschein
Anna SchmitzBetrunkener Audi-Fahrer flieht mit 120 km/h vor Kölner Polizei – ohne Führerschein
Ein 39-jähriger Autofahrer führte die Polizei auf eine rasante Verfolgungsjagd durch Köln, nachdem er sich weigerte, an einer routinemäßigen Kontrolle anzuhalten. Der Vorfall begann auf der Zoobrücke und endete mit seiner Festnahme in Köln-Deutz. Später stellten die Behörden fest, dass der Mann stark alkoholisiert war und ohne gültigen Führerschein fuhr.
Die Verfolgung begann, als Beamte den Fahrer eines Audi TT aufforderten, für eine Standardkontrolle anzuhalten. Statt zu stoppen, gab er jedoch abrupt Gas und flüchtete mit über 100 km/h. Während der Verfolgung erreichte das Fahrzeug Geschwindigkeiten von mehr als 120 km/h in einer Zone mit Tempo-50-Beschränkung.
Der Fahrer missachtete mehrere rote Ampeln, bevor die Polizei ihn schließlich in Köln-Deutz stellen konnte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,5 Promille – weit über dem gesetzlichen Grenzwert. Zudem konnte er keinen gültigen Führerschein vorweisen, sondern zeigte stattdessen einen abgelaufenen ukrainischen Führerschein.
Als dauerhaft in Deutschland lebender Ausländer war sein ausländisches Dokument nicht mehr anerkannt. Die Polizei bestätigte, dass ihm nun strafrechtliche Vorwürfe wegen Trunkenheit am Steuer, Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis und illegalen Straßenrennens drohen.
Der Fahrer bleibt nach der gefährlichen Verfolgungsjagd durch die Kölner Straßen in Gewahrsam. Sein Fall wird wegen mehrerer schwerer Verkehrsdelikte weiterverfolgt. Ein Gerichtstermin für die Anklage steht bisher noch nicht fest.
