08 May 2026, 20:06

Betrüger zuschlagen in Meinerzhagen: Seniorin und Firma verlieren ihr Geld

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien nennt.

Betrüger zuschlagen in Meinerzhagen: Seniorin und Firma verlieren ihr Geld

Behörden in Meinerzhagen warnen nach zwei Betrugsfällen – Unternehmen und Seniorin um ihr Geld gebracht

Die Behörden in Meinerzhagen haben nach zwei unabhängigen Betrugsfällen Warnungen herausgegeben, bei denen ein örtliches Unternehmen und eine ältere Bewohnerin finanziell geschädigt wurden. Betrüger nutzten gefälschte Bankanfragen, um ihre Opfer zur Überweisung von Geld oder zur Freigabe des Fernzugriffs auf ihre Konten zu bewegen. Die Polizei ruft sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen dazu auf, gegenüber solchen Maschen wachsam zu bleiben.

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Ein Unternehmen in Meinerzhagen verlor Geld, nachdem es eine E-Mail erhalten hatte, die scheinbar von einem vertrauenswürdigen Geschäftspartner stammte. Die Nachricht enthielt leicht abgewandelte Bankverbindungen und wies das Unternehmen an, die Zahlungsdaten zu aktualisieren. In dem Glauben, es handele sich um eine legitime Anfrage, folgte das Unternehmen den Anweisungen und beglich Rechnungen – nur um später festzustellen, dass die Gelder an Betrüger geflossen waren.

In einem weiteren Fall erhielt eine 76-jährige Frau einen Anruf von einer Person, die sich als Bankmitarbeiterin ausgab. Die Betrügerin überredete sie, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Unter dem Vorwand einer Sicherheitsprüfung tätigte die Kriminelle anschließend mehrere hohe, nicht autorisierte Überweisungen von ihrem Konto. Zudem wurde der Frau eingeschärft, mit niemandem über den Anruf zu sprechen, wodurch sie den Betrug erst mit Verzögerung bemerkte.

Die Polizei betont, dass seriöse Banken niemals nach PINs, TAN-Codes oder Fernzugriff auf den Computer telefonisch fragen. Unternehmen werden dazu geraten, unerwartete Änderungen von Bankverbindungen direkt mit bekannten Ansprechpartnern zu klären. Auch Privatpersonen sollten niemals persönliche oder finanzielle Daten bei unaufgeforderten Anrufen preisgeben.

Die Polizei Meinerzhagen ermittelt weiterhin in beiden Fällen. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen werden aufgefordert, verdächtige Vorfälle umgehend zu melden. Für Medienanfragen steht die Pressestelle des Polizeikreis Märkischer Kreis unter +49 (0)2371 9199-1220 bis -1222 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Quelle