Berliner Start-up navou revolutioniert Wohnungsbau mit Serienfertigung und Seed-Finanzierung
Anna SchmitzBerliner Start-up navou revolutioniert Wohnungsbau mit Serienfertigung und Seed-Finanzierung
Das Berliner Start-up navou hat seine erste Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen will den Wohnungsbau revolutionieren, indem es ein standardisiertes Bausystem für Mehrfamilienhäuser einsetzt. Als nächster Schritt steht 2025 der Erwerb eines Grundstücks in Nordrhein-Westfalen an, um das Konzept in der Praxis zu demonstrieren.
An der Finanzierungsrunde beteiligte sich das Venture-Capital-Team der Kanzlei Luther, geleitet von Philipp Glock. Lisa Weise-Hoff, COO und Mitgründerin von navou, betonte den Wert dieser Partnerschaft für die erfolgreiche Kapitalbeschaffung.
Das Bauverfahren von navou setzt auf Serienfertigung, um Kosten zu senken und die Bauzeiten deutlich zu verkürzen. Ziel ist es, zukunftssicheren Wohnraum zu schaffen, der moderne Anforderungen effizient erfüllt.
Langfristig strebt das Unternehmen an, sein Immobilienportfolio bis 2035 auf 10.000 Wohneinheiten auszubauen. Dadurch könnte der Portfoliowert auf mehrere Milliarden Euro steigen. Um dies zu erreichen, plant navou in den kommenden Jahren weitere Finanzierungsrunden, um sowohl die betrieblichen Abläufe als auch den Immobilienbestand zu skalieren.
Das erste Projekt nach dem neuen System startet 2025 mit der Umwandlung eines bestehenden Gebäudes. Durch die Standardisierung des Bauprozesses will navou Wohnraum schneller und kostengünstiger bereitstellen. Im Mittelpunkt der langfristigen Strategie steht der Aufbau eines großflächigen Portfolios in ganz Deutschland.
