Bari Weiss expandiert mit CBS News und The Free Press auf den britischen Medienmarkt
Anna KrauseBari Weiss expandiert mit CBS News und The Free Press auf den britischen Medienmarkt
Bari Weiss baut CBS News und The Free Press gezielt auf dem britischen Markt aus. Kürzlich traf sie sich in London mit dem BBC-Journalisten Justin Webb, um mögliche Kooperationen und Personalpläne zu besprechen.
Weiss zeigt großes Interesse daran, ihre Medienaktivitäten außerhalb der USA auszuweiten. Sie erwägt, weitere Journalisten mit Sitz in Großbritannien sowohl für CBS News als auch für The Free Press einzustellen. Ihr jüngstes Treffen mit Webb – Moderator der Today-Sendung auf Radio 4 und des America-Podcasts – unterstreicht diesen Expansionskurs.
The Free Press, das im Besitz von Paramount Skydance steht, hat bereits den Kommentator Douglas Murray unter Vertrag genommen. Zudem verpflichtete Weiss Trevor Phillips als leitenden Korrespondenten für globale Angelegenheiten bei CBS News und lobte seine Fähigkeit, „durch den Lärm zu den Fakten“ vorzudringen und der Wahrheit nachzugehen.
Seit 2017 besteht eine Partnerschaft zwischen BBC News und CBS News, die vor allem den Austausch von Bildmaterial und Ressourcen umfasst. Doch einige BBC-Journalisten äußern Bedenken gegenüber der Zusammenarbeit. Diese rühren zum einen von Weiss’ polarisierender Amtszeit bei CBS News her, zum anderen von früheren redaktionellen Vorwürfen gegen Webb wegen seiner Berichterstattung über Transgender-Themen.
Das Treffen zwischen Weiss und Webb deutet auf eine weitere Ausweitung ihrer Aktivitäten in der britischen Medienlandschaft hin. CBS News und The Free Press stehen kurz davor, ihre Präsenz auszubauen – mit neuen Mitarbeitern und potenziellen Partnerschaften, die bereits in die Wege geleitet werden. Die bestehende Allianz zwischen BBC und CBS könnte dabei vonseiten der Belegschaft mit zunehmender Skepsis betrachtet werden.






