Autobranche sucht Lösungen für stabile Lieferketten und mehr Effizienz
Mila WalterAutobranche sucht Lösungen für stabile Lieferketten und mehr Effizienz
Führungskräfte der Automobilbranche trafen sich, um die Herausforderungen in den Lieferketten zu erörtern. Vertreter großer Hersteller und Logistikunternehmen präsentierten Strategien, um die Widerstandsfähigkeit und Effizienz zu steigern.
Die VW Group Logistics stellte einen Taskforce-Ansatz vor, mit dem Lieferkettenprobleme bewältigt werden sollen. Dabei werden Daten aus verschiedenen Unternehmensbereichen und Regionen gebündelt, um Lösungen zielgerichteter zu gestalten.
Oliver Bronder, Geschäftsführer für Fahrzeuglogistik bei der VW Group, betonte die Notwendigkeit einer ruhigen und präzisen Herangehensweise bei Störungen. Zudem sprach er sich dafür aus, dass Unternehmen eher auf eigene Ressourcen setzen sollten, statt sich auf Drittanbieter zu verlassen. Andreas Enger, CEO von Höegh Autoliners, unterstützte diese Haltung und verwies auf die Zuverlässigkeit eigener Vermögenswerte.
Jean-Marc Carlicchi von der Renault Group warb für einen ganzheitlichen Ökosystem-Ansatz über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Dies solle zu einer widerstandsfähigeren und kostengünstigeren Lieferkette führen. Torsten Müller von Audi hob hervor, wie wichtig eine klare Strategie ist, um Aktionäre von der Digitalisierung zu überzeugen.
Auf der Konferenz wurde auch die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Logistikdienstleistern diskutiert. Langfristige Investitionen und strategische Partnerschaften standen dabei im Mittelpunkt. Henner Lehne von S&P Global Mobility analysierte die Markttreiber, die Produktion und Lieferkettenprognosen beeinflussen. Gabriel Werner von Blue Yonder erläuterte, wie KI die Abläufe in der Lieferkette revolutionieren könnte.
Sabine Isenbort von Ford Europa unterstrich, welchen Wert eine positive Einstellung und gezielte Selbstvermarktung für die Karriereentwicklung in der Branche haben.
Die Diskussionen zeigten konkrete Schritte auf, um Lieferketten zu stärken. Unternehmen setzen auf Kooperationen, digitale Werkzeuge und den Aufbau eigener Kapazitäten, um die Stabilität zu erhöhen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, aktuelle Herausforderungen zu meistern und sich auf künftige Störungen vorzubereiten.






