Amba revolutioniert Bolzenfertigung mit Warmumform-Technologie für dickere Drähte
Anna KrauseAmba revolutioniert Bolzenfertigung mit Warmumform-Technologie für dickere Drähte
Amba hat eine neue Serie von Bolzenautomaten auf den Markt gebracht, die erstmals das Warmumformen nutzen. Diese Technologie ersetzt das herkömmliche Kaltumformen und ermöglicht es dem Unternehmen, mit dickerem Draht zu arbeiten. Die Innovation markiert einen bedeutenden Wandel in der Herstellung von Verbindungselementen.
Die neuen Maschinen verarbeiten Drähte mit Durchmessern von bis zu 18 mm (0,7 Zoll) – eine Steigerung gegenüber der bisherigen Obergrenze von 12 mm (0,5 Zoll). Sie stellen Verbindungselemente mit Längen zwischen 160 und 1.500 mm (6 bis 59 Zoll) direkt aus dem Draht her. Der Prozess vereint Drahtzufuhr, Richten, Schneiden, Kopfstauchen und Gewinderollen in einem einzigen System.
Beim Warmumformen wird der Draht induktiv in etwa 13 Sekunden auf über 1.000 Grad Celsius (1.830 °F) erhitzt. Dieses Verfahren kommt nun erstmals bei Amba zum Einsatz, um großvolumige Köpfe zu formen. Um die hohen Temperaturen zu bewältigen, verfügt die Konstruktion über mehrere Luft-Wasser-Wärmetauscher, die für Kühlung und präzise Steuerung sorgen.
Die Maschinen sind zudem vollständig gekapselt, um Lärm zu reduzieren und Emulsionsdämpfe abzusaugen – entsprechend den CE-Sicherheitsnormen. Vor der Serienproduktion führte Amba umfangreiche numerische Simulationen und Praxistests durch, um die Leistung zu überprüfen.
Die neue Baureihe erweitert Ambas Fähigkeiten in der Verbindungselementfertigung deutlich. Durch die Kombination von Induktionserwärmung und Warmumformung lassen sich größere, hochfeste Bauteile effizienter herstellen. Die Maschinen sind bereits im Einsatz, die erste Einheit läuft bereits im Produktionsbetrieb.






