23 January 2026, 10:05

Aldi Süd streicht bis zu 600 Jobs am Hauptsitz in Mülheim

Das Logo des US-Arbeitsministeriums, ein blauer Kreis mit einem weißen Stern in der Mitte und einem weißen Rand, mit der schwarzen, fetten Schrift '1933 dann jetzt nächsten' darunter.

Aldi Süd streicht Hunderte von Jobs an seinem deutschen Hauptsitz - Aldi Süd streicht bis zu 600 Jobs am Hauptsitz in Mülheim

Aldi Süd kündigt Abbau von 500 bis 600 Stellen am deutschen Hauptsitz an

Der Discounter Aldi Süd plant, am Standort Mülheim an der Ruhr zwischen 500 und 600 Arbeitsplätze bei der Arbeitsagentur abzubauen. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung, die bereits im vergangenen Jahr eingeleitet wurde. Besonders betroffen sind die Bereiche Buchhaltung, Personalwesen und Einkauf.

Das Unternehmen, das in Deutschland rund 2.000 Filialen betreibt, beschäftigt am Standort Mülheim etwa 2.000 Mitarbeiter und bundesweit insgesamt 50.000. Die Stellenstreichungen sollen in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt werden.

Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit Aldi Süds globaler Strategie, seine Aktivitäten in Salzburg zu zentralisieren. Zwar ist die genaue Zahl der betroffenen Stellen noch unklar, doch Berichten zufolge könnten bis zu 500 Arbeitsplätze bei der Agentur für Arbeit wegfallen. Der Händler begründet die Kürzungen als notwendigen Schritt, um die Verwaltungsstrukturen effizienter zu gestalten. Aldi Süd bleibt damit einer der größten Lebensmitteleinzelhändler Deutschlands. Trotz der Einschnitte gibt es keine Anzeichen dafür, dass das Unternehmen sein Filialnetz oder die Mitarbeiter in den Verkaufsstellen reduzieren will.

Durch die Umstrukturierung verringert sich die Belegschaft am Hauptsitz Mülheim um etwa ein Viertel. Betroffen sind vor allem Unterstützungs- und Verwaltungsbereiche, nicht jedoch der Verkauf. Noch ist nicht bekannt, wie das Unternehmen die betroffenen Mitarbeiter während des Übergangs unterstützen wird.