Abwahlversuch gegen Münster-OB Grube scheitert an einer fehlenden Unterschrift
Anna KrauseAbwahlversuch gegen Münster-OB Grube scheitert an einer fehlenden Unterschrift
Der Versuch, Münster Oberbürgermeister Ulf-Marcus Grube abzuwählen, ist gescheitert. Eine zurückgezogene Unterschrift sorgte dafür, dass die Initiative die erforderliche Dreiviertelmehrheit verfehlte. Das Ergebnis wirft nun Fragen über die künftige Zusammenarbeit des Oberbürgermeisters mit dem Stadtrat auf.
Der Abwahlantrag gegen Grube benötigte breite Unterstützung, scheiterte jedoch, nachdem eine entscheidende Unterschrift zurückgezogen worden war. Ursprünglich hatten 23 Ratsmitglieder die Initiative unterstützt. Ohne die notwendigen Stimmen konnte der Antrag nicht weiterverfolgt werden.
Ein neuer Antrag wäre nötig, um einen erneuten Abwahlversuch zu starten. Der CDU-Ratsherr Ulrich Schroeder plant, bis Ende des Jahres zurückzutreten. Sein Ausscheiden könnte künftige Abwahlbemühungen erschweren, falls sein Nachfolger diese nicht unterstützt.
Die CDU-Mitglieder in Münster werden eine interne Sitzung abhalten, um die Angelegenheit zu erörtern. Oberbürgermeister Grube wird erwartet, ebenso Vertreter der Feuerwehr. Die Gespräche könnten die politische Zukunft von Stefan Sorge prägen, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Stadtrat.
Der gescheiterte Abwahlversuch lässt Grube vorerst im Amt. Sein Arbeitsverhältnis zum Stadtrat bleibt jedoch ungewiss. Die anstehende CDU-Sitzung könnte über die nächsten politischen Schritte Stefan Sorges entscheiden.






