„Aachener Zeitung“ startet 2026 mit kompaktem Tabloid-Format und drei Lokalteilen
Anna Krause„Aachener Zeitung“ startet 2026 mit kompaktem Tabloid-Format und drei Lokalteilen
Die Aachener Zeitung hat einen umfassenden Relaunch durchlaufen und erscheint ab dem 2. Januar 2026 im kleineren Tabloid-Format. Die Umstellung folgt auf die vollständige Übernahme des Verlages durch die Mediengruppe Mediahuis Anfang 2024. Leser erhalten künftig eine kompaktere 48-seitige Ausgabe mit drei eigenständigen Lokalteilen.
Mediahuis hatte die Zeitung bereits 2022 erworben und kaufte im Januar 2024 die verbleibenden 30 Prozent der Anteile von der Rheinischen Post Mediengruppe. Durch diese Konsolidierung konnte das Unternehmen die Produktion unter dem Haupttitel Aachener Zeitung zusammenführen, behielt jedoch die drei Regionalausgaben bei.
Das neue Format halbiert die bisherige Größe der Zeitung und orientiert sich am halben Nordischen Format (Tabloid), was die Handhabung erleichtern soll. Jede der drei Ausgaben – für die Städteregion Aachen, den Kreis Düren und den Kreis Heinsberg – behält ihren eigenen Lokalteile. Ergänzt werden diese durch gemeinsame Regionalartikel, um Druckkosten zu senken, ohne den Inhalt zu kürzen. Die bestehenden Redakteure bleiben in ihren Regionen tätig und garantieren so weiterhin eine lokale Berichterstattung. Die durch die effizientere Produktion eingesparten Mittel sollen in die Sicherung der journalistischen Qualität reinvestiert werden. Auch das Corporate Design wurde vereinfacht: Alle gedruckten Ausgaben tragen nun einheitlich den Titel Aachener Zeitung in ihren jeweiligen Verbreitungsgebieten.
Ziel des Relaunchs ist es, die Lesbarkeit zu verbessern und gleichzeitig die Kosten im Rahmen zu halten. Lokale Nachrichten bleiben Priorität – jedes Gebiet behält seine eigene Berichterstattung. Die Änderungen spiegeln die Strategie von Mediahuis wider, die Zeitung zu modernisieren, ohne ihren regionalen Fokus aufzugeben.