06 February 2026, 18:20

70 Kilometer ohne Schlaf: Wie Reservisten der Bundeswehr Extrembelastung trotzen

Eine Gruppe von Soldaten marschiert, einige tragen Gegenstände auf dem Rücken, mit Bäumen im Hintergrund und Text am unteren Bildrand.

70 Kilometer ohne Schlaf: Wie Reservisten der Bundeswehr Extrembelastung trotzen

Reservisten der Bundeswehren meistern 70-Kilometer-Marsch durch den Teutoburger Wald

Reservisten der Bundeswehren nehmen derzeit an einem extrem anspruchsvollen 70-Kilometer-Dauermarsch durch den Teutoburger Wald teil. Die sogenannte Durchbruch-Übung fordert von den Teilnehmern höchste körperliche und mentale Belastbarkeit – und das ohne Schlaf über 36 Stunden. Selbst Reservisten Ende 50 beweisen, dass Alter kein Hindernis für die Bewältigung dieser Herausforderung darstellt.

Der Startschuss fiel mit einem kräftezehrenden Schwimmen durch den Dortmund-Ems-Kanal – und das ohne Neoprenanzug. Im Anschluss mussten die Teams eine Reihe simulierter Einsätze absolvieren, darunter die Bergung von Unfallopfern in einer Übungssituation sowie Fahrzeugkontrollen an einem Checkpoint.

Über zwei volle Tage hinweg stehen zudem Abseilen, ein Biathlon und Navigationsaufgaben auf dem Programm – stets mit der Vorgabe, von Drohnen unentdeckt zu bleiben. Die Übung prüft Motivation, Durchhaltevermögen und Charakter, wobei die Organisatoren betonen, dass das Fitnessniveau der Teilnehmer gesundheitliche Probleme ausschließe.

Der Marsch ist ausschließlich für die körperlich Fittesten konzipiert: Die Teams müssen bis Samstagabend um 23 Uhr zurück im Stützpunkt sein. Am Sonntag folgt eine feierliche Siegerehrung für alle, die die Herausforderung erfolgreich gemeistert haben.

Die Durchbruch-Übung setzt die Reservisten extremen körperlichen und taktischen Anforderungen aus. Von Kaltwasserschwimmen bis zur Drohnenabwehr – das Ereignis unterstreicht Ausdauer und Teamgeist. Die offiziellen Ergebnisse und Auszeichnungen werden im Rahmen der Sonntagszeremonie bekannt gegeben.