450 Menschen demonstrieren in Minden für Solidarität mit Rojava
Maximilian Maier450 Menschen demonstrieren in Minden für Solidarität mit Rojava
Hunderte Menschen gingen am Samstag in Minden auf die Straße, um ihre Solidarität mit den Kurden in Rojava zu zeigen, die in Syrien Angriffen ausgesetzt sind. An der friedlichen Kundgebung beteiligten sich bis zu 450 Teilnehmer, die in einem Zeichen der Unterstützung für die umkämpfte Region durch die Innenstadt zogen.
Die Demonstration begann am Kleinen Domhof, wo sich die Protestierenden versammelten, bevor sie durch Mindens Straßen aufbrachen. Entlang der Route machten sie Zwischenstopps, unter anderem an der Hahler Straße. Die Veranstaltung verlief durchgehend geordnet, ohne dass es zu Störungen gekommen wäre.
Gegen 15:40 Uhr endete der Marsch ohne Zwischenfälle. Die Teilnehmer trugen Schilder und skandierten Parolen, um auf den anhaltenden Konflikt in Rojava und die militärischen Aktionen des syrischen Staates gegen die kurdischen Kräfte aufmerksam zu machen.
Die Kundgebung brachte eine große Menschenmenge zusammen, die ihre Besorgnis über die Lage in Rojava zum Ausdruck brachte. Da keine Zwischenfälle gemeldet wurden, endete die Demonstration wie geplant und hinterließ bei den Organisatoren und Teilnehmern das Gefühl einer gelungenen Solidaritätsbekundung. Welche Auswirkungen die Veranstaltung auf das lokale Bewusstsein für den Konflikt haben wird, bleibt abzuwarten.