21 March 2026, 22:04

1. FC Köln am Abgrund: Sieglose Serie bringt Trainer Kwasniok in Bedrängnis

Plakat an einer Wand, das Zuschauer bei einem Fußballspiel in einem Stadion zeigt, mit der Aufschrift "Fußball von der U-Bahn - Londoner Humor Nr. 3" darüber.

1. FC Köln am Abgrund: Sieglose Serie bringt Trainer Kwasniok in Bedrängnis

1. FC Köln steht vor einem harten Kampf um den Klassenerhalt – nach einer desaströsen Serie unter Trainer Lukas Kwasniok. Die Mannschaft ist nun seit sieben Spielen ohne Sieg und liegt nur einen Platz über dem Relegationsrang. Der Druck wächst, denn mit entscheidenden Partien in Sicht, darunter eine Derby-Niederlage, die die Abstiegsängste weiter verschärft hat, wird die Lage immer prekärer.

Lukas Kwasniok übernahm den 1. FC Köln im Juli 2025 und wechselte mit großen Erwartungen vom SC Paderborn an den Rhein. Doch bis März 2026 kämpft sein Team mit einer schweren Krise: Vier der letzten fünf Spiele gingen verloren. Der einzige Puffer zur Abstiegszone ist die knappe Tordifferenz – ein labiles Polster, das die Mannschaft weiter in Gefahr bringt.

Sportdirektor Thomas Kessler verweigerte dem Trainer nach der verpassten Chance im Derby eine klare Rückendeckung. Auf die Frage nach Kwasnioks Zukunft antwortete er nur: "Ich schlafe heute Nacht erstmal drüber. Wir gehen entspannt ins Wochenende und ziehen dann Bilanz." Seine zurückhaltende Reaktion hat die Unsicherheit um den Verein weiter verstärkt.

Kwasniok selbst gibt sich indes kämpferisch. In einer aktuellen Stellungnahme betonte er: "Ich bin der richtige Mann am richtigen Ort mit dem richtigen Team beim richtigen Verein." Doch sein Selbstvertrauen steht in krassem Gegensatz zu den ernüchternden Ergebnissen auf dem Platz.

Die Lage könnte sich am Wochenende weiter zuspitzen: Sollte der FC St. Pauli zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnen, rutscht Köln auf Platz 16 ab – direkt in die Relegation. Der Druck auf Kwasniok und seine Spieler würde damit noch einmal massiv steigen.

Mit sieben Spielen ohne Sieg und einer entscheidenden Partie vor der Tür erreicht der Abstiegskampf des 1. FC Köln einen kritischen Punkt. Das Schicksal der Mannschaft hängt nun auch von den Ergebnissen der Konkurrenz ab – und davon, ob es dem Team gelingt, die Talfahrt zu stoppen, die es an den Abgrund gebracht hat. Dass Sportdirektor Kessler sich weigert, Kwasniok öffentlich zu bestätigen, deutet auf harte Personalentscheidungen in naher Zukunft hin.

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