ZDF-Doku enthüllt: Wie Trumps Macht und seine Geschäfte verschmolzen
Anna SchmitzRegieren und Profitieren - ZDF-Doku enthüllt: Wie Trumps Macht und seine Geschäfte verschmolzen
Neue Doku: Die Trump-Verbindung – Macht und Geschäftemachen
Nächste Woche zeigt das ZDF die neue Dokumentation Die Trump-Verbindung – Macht und Geschäftemachen. Der Film untersucht, wie die Präsidentschaft Donald Trumps und das Geschäftsimperium seiner Familie eng miteinander verwoben scheinen. Dabei stellt er Fragen zu Transparenz, Kontrolle und der Gewaltenteilung während seiner Amtszeit.
Die Dokumentation beleuchtet die Überschneidungen zwischen Trumps politischen Entscheidungen und seinen privaten Finanzinteressen. Im Fokus stehen Netzwerke, geschäftliche Verbindungen und politische Weichenstellungen, die den Unternehmen seiner Familie zugutekamen. Zwar gibt es keine direkten Beweise dafür, dass konkrete politische Handlungen in den Jahren 2017 bis 2021 mit Trumps Geschäften verknüpft waren – doch der Film geht grundsätzlichen Bedenken nach, etwa zur Privatisierung von Staatsaufgaben und zu außenpolitischen Druckmitteln, wie sie bei Konflikten um den Panamakanal oder Mexiko eine Rolle spielten.
In Interviews mit Expert:innen werden diese Zusammenhänge vertieft. Zu Wort kommen unter anderem die Pulitzer-preisgekrönte Historikerin Anne Applebaum, die Yale-Professorin Marci Shore und der ehemalige US-Regierungsmitarbeiter Miles Taylor. Deutsche Perspektiven steuern Cathryn Clüver Ashbrook und der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei. Ihre Analysen ordnen Trumps Vorgehen in historische und politische Zusammenhänge ein.
Thematisiert wird auch die Schwächung klassischer Kontrollmechanismen unter Trumps Regierung. Der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, verteidigt den Ex-Präsidenten und behauptet, dessen Handeln sei transparenter gewesen als das der aktuellen Biden-Administration. Kritiker:innen hingegen zweifeln an, ob es eine solche Offenheit überhaupt gab.
Die Dokumentation läuft am Dienstag, dem 10. März, um 20:15 Uhr im ZDF. Sie bietet eine detaillierte Bestandsaufnahme, wie sich Trumps Präsidentschaft und seine Geschäftsinteressen überschritten haben. Zuschauer:innen erwarten Einschätzungen von Journalist:innen, Historiker:innen und Politiker:innen zu den Folgen für Staatsführung und demokratische Verantwortung.






