24 February 2026, 10:17

Wechsel an der Spitze: Güterslohs Kulturausschuss startet mit neuer Führung in die Zukunft

Rahmung für das 70-jährige Jubiläum des Kaiser-Huldigungsfestes in Berlin, Deutschland, mit einer Gruppe von Menschen in der Mitte und umgeben von Text und Zahlen.

Wechsel an der Spitze: Güterslohs Kulturausschuss startet mit neuer Führung in die Zukunft

Die 137. Sitzung des Kulturausschusses fand in Gütersloh statt und markierte einen Wechsel an der Spitze. Die langjährigen Mitglieder Andreas Kimpel und Jörg Stüdemann leiteten ihre letzte Sitzung, bevor sie aus dem Gremium ausscheiden. Bei dem Treffen wurden zudem neue Führungskräfte vorgestellt und zentrale kulturpolitische Weichenstellungen für Nordrhein-Westfalen diskutiert.

Andreas Kimpel und Jörg Stüdemann standen ein letztes Mal nach Jahren prägender Arbeit an der Spitze des Ausschusses. Beide hatten maßgeblich dazu beigetragen, die Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und Kommunen zu stärken. Kimpel dankte den Kollegen für die gute Zusammenarbeit und betonte die Bedeutung von Kultur als verbindendes Element für Identität und Gemeinschaftsgefühl.

Im Mittelpunkt der Sitzung standen die künftigen kulturpolitischen Strategien. Dr. Michael Reitemeyer informierte über die aktuelle Landeskulturpolitik und verwies auf erhöhte Fördermittel für Theater und Orchester. Erörtert wurden auch Maßnahmen zur Unterstützung von Spielstätten, die Aufführungen veranstalten, aber über kein eigenes Ensemble verfügen.

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Während der Sitzung wurde eine neue Führung gewählt: Cornelia Wilkens übernahm den Vorsitz des Ausschusses, Ursula Platen wurde zu ihrer Stellvertreterin bestimmt. Die Ernennung folgte dem offiziellen Abschied von Kimpel und Stüdemann.

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung des Kulturmonitors Relevanz, einer von Nadine Lindemann und Dorothea Gregor geleiteten Studienreihe. Die von der Liz Mohn Stiftung geförderte Forschung untersucht die gesellschaftliche Teilhabe an kulturellen Angeboten in ganz Deutschland. Die Ergebnisse fließen in kulturpolitische Entscheidungen ein – etwa in Städten Nordrhein-Westfalens.

Der Ausschuss geht nun unter neuer Führung mit Cornelia Wilkens und Ursula Platen an der Spitze in die nächste Phase. Die künftige Arbeit knüpft an die diskutierten Schwerpunkte an, darunter Förderprioritäten und die Zusammenarbeit mit Veranstaltungsorten. Der Kulturmonitor Relevanz wird weiterhin datengestützte Erkenntnisse für die regionale Kulturentwicklung liefern.