04 February 2026, 20:17

Warum so wenige Männer die lebensrettende Prostatakrebs-Früherkennung nutzen

Eine Säulen-Diagramm, das den Prozentsatz der Menschen zeigt, die im Jahr 2020 mit uriangato diagnostiziert wurden, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen, mit begleitendem Text, der zusätzliche Daten bereitstellt.

Wann Sie dringend einen Urologen aufsuchen sollten - Warum so wenige Männer die lebensrettende Prostatakrebs-Früherkennung nutzen

Prostatakrebs bleibt die häufigste Krebserkrankung bei Männern und ist gleichzeitig die zweit tödlichste. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland etwa 79.600 Neuerkrankungen registriert. Trotz dieser weiten Verbreitung verzichten viele Männer auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, die die Krankheit früh erkennen könnten.

Ärzte empfehlen mittlerweile den PSA-Bluttest als Hauptmethode zur Früherkennung von Prostatakrebs – ein Fortschritt gegenüber den älteren körperlichen Untersuchungen. Ein Basis-Test in den mittleren Vierzigern hilft, das langfristige Risiko einzuschätzen. Liegt der PSA-Wert bei 1,5 oder darunter, reicht eine erneute Untersuchung erst nach fünf Jahren. Bei Werten zwischen 1,5 und 3 sollte alle zwei Jahre kontrolliert werden, während ein Wert über 3 oder ein plötzlicher Anstieg auf Krebs hindeuten kann.

Auch regelmäßige urologische Untersuchungen tragen dazu bei, Tumore in Blase, Nieren oder Hoden zu erkennen, noch bevor Symptome auftreten. Dennoch nehmen weniger als 20 % der Männer unter 60 Jahren diese Vorsorge wahr. Viele meiden sie aus Unbehagen vor Eingriffen wie der digitalen rektalen Untersuchung.

Laut Daten der Deutschen Krebshilfe lassen sich nur 17 % der Männer regelmäßig vom Urologen untersuchen. Exakte Zahlen zu PSA-Tests im Jahr 2023 liegen nicht vor, und regionale Unterschiede bleiben unklar.

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Früherkennung durch PSA-Tests und Vorsorgeuntersuchungen könnte die Sterblichkeit bei Prostatakrebs und anderen urologischen Tumoren verringern. Doch die geringe Teilnahmequote deutet darauf hin, dass viele Männer diese Termine weiterhin aufschieben oder vermeiden. Ohne eine Trendwende könnten Spätdiagnosen weiter zunehmen.