01 March 2026, 12:06

Vom Sport zur Elitepolizei: Wie eine Oberkommissarin zur TEG-Spezialistin wurde

Eine Gruppe von Soldaten in Tarnkleidung rennt durch Wasser, jeder trägt einen Sandsack, mit einem unscharfen Hintergrund, der schnelle Bewegung andeutet.

Vom Sport zur Elitepolizei: Wie eine Oberkommissarin zur TEG-Spezialistin wurde

Nadine Gebühr, eine 32-jährige Polizeioberkommissarin, hat eine Karriere aufgebaut, die von Disziplin und Vielseitigkeit geprägt ist. Ihr Weg vom Leistungssport bis zur hochspezialisierten Polizeiarbeit zeigt einen unermüdlichen Willen, jede Herausforderung zu meistern. Heute ist sie in Bochum stationiert und spezialisiert sich im Rahmen der Technischen Einsatzgruppe (TEG) von Nordrhein-Westfalen auf Drohnen, Taucheinsätze und Notfallzugangstechniken – ein Eliteverband für technische Sonderlagen.

Gebührs Laufbahn bei der Polizei begann 2013, nachdem ein Sportförderprogramm ihr Interesse an der Polizeiarbeit geweckt hatte. Zunächst trat sie in den Dienst der NRW-Polizei ein, bevor sie 2017 zur Bereitschaftspolizei in Düsseldorf wechselte. Fünf Jahre dort schärften ihre Fähigkeiten in der Lagemanagement und taktischen Einsatzführung.

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2022 wechselte sie zur TEG nach Bochum, angezogen von den anspruchsvollen Spezialisierungen der Einheit. Ohne Vorkenntnisse begleitete sie zunächst die Taucherstaffel in Wuppertal, entschlossen, ihr Fachwissen zu erweitern. Bis Anfang September 2025 hatte sie sich einen Platz in der Informations- und Kommunikationseinheit der TEG erarbeitet, wo sie sich auf Drohnen, Unterwassereinsätze und Hochrisiko-Zugänge konzentriert.

Ihre Vorbereitung auf diese Rolle war intensiv. Gebühr verfügt über Zertifikate in Schweißtechnik, Lkw-Fahren, Notfallrettung, Drohnensteuerung und technischer Zugangstechnik – Fähigkeiten, die für die körperlich anspruchsvollen Aufgaben der TEG unverzichtbar sind. Dazu gehören der Umgang mit Schwergerät, Klettereinsätze und präzise Tauchoperationen. Noch heute beginnt ihr Tag um 4 Uhr morgens mit Training vor dem Dienst – eine Gewohnheit, die in ihrer sportlichen Vergangenheit verwurzelt ist.

Schon als Kind war Gebühr eine herausragende Schwimmerin und gewann den Landestitel Nordrhein-Westfalens über 200 Meter Schmetterling. Diese wettkampforientierte Einstellung prägt sie bis heute. "Was ich auch tue, ich will es richtig machen", sagt sie – ein Grundsatz, der ihren polizeilichen Ansatz bestimmt.

Die NRW-Bereitschaftspolizei unterhält drei Technische Einsatzgruppen, die mit Beamten wie Gebühr besetzt sind – spezialisiert auf komplexe, hochdruckbelastete aktuelle nachrichten. Ihre Arbeit verbindet klassische Polizeiarbeit mit technischem Know-how und sichert die Einsatzbereitschaft für Notfälle, die über den Standardbetrieb hinausgehen.

Gebührs Wandel von der Sportlerin zur TEG-Spezialistin unterstreicht die Betonung der Einheit auf Anpassungsfähigkeit und Fachkompetenz. Ihr Aufgabenbereich umfasst heute kritische Operationen – von Drohnenaufklärung bis zu Unterwassersuchen – und zeigt die breiten Anforderungen moderner Polizeiarbeit. Die TEG setzt weiterhin auf Beamte wie sie, wenn technische Präzision und körperliche Belastbarkeit entscheidend sind.