24 March 2026, 14:07

UKM Münster kämpft mit neuem Netzwerk gegen Gewalt an Klinikpersonal

Diagramm des Kerngeschäftsbereichs eines Unternehmens, das miteinander verbundene Blöcke zeigt, die mit Arten der Sicherheit und des Records Managements beschriftet sind und farblich nach Sicherheitsstufen unterteilt sind.

UKM Münster kämpft mit neuem Netzwerk gegen Gewalt an Klinikpersonal

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) schließt sich dem Präventionsnetzwerk "Sicher am Arbeitsplatz" des Landes Nordrhein-Westfalen an, um der zunehmenden Aggression gegen medizinisches Personal entgegenzuwirken. Die Initiative, die im Januar 2026 startet, konzentriert sich auf den Schutz von Mitarbeitenden vor gewalttätigen Vorfällen in Notaufnahmen und anderen Risikobereichen.

Das Netzwerk wird von einer speziellen Taskforce geleitet, die beim Polizeipäsidium Münster angesiedelt ist. Es vereint Krankenhäuser, Sicherheitsexpert:innen und öffentliche Dienstleister, um bewährte Verfahren und Präventionsstrategien auszutauschen. Maßgeschneiderte Beratung wird für verschiedene Berufsgruppen angeboten, die mit Bedrohungen am Arbeitsplatz konfrontiert sind.

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Die Entscheidung des UKM, beizutreten, folgt auf wachsende Besorgnis über Angriffe durch Patient:innen und Angehörige. Dr. Christoph Hoppenheit, Verwaltungsdirektor des Klinikums, betonte, dass eine sichere Umgebung sowohl für das Personal als auch für die Patient:innen unverzichtbar sei. Der Schritt baut auf den bestehenden Sicherheitsmaßnahmen des UKM auf, zu denen rund um die Uhr Campus-Streifen, Cybersecurity-Protokolle sowie Sicherheitskampagnen für Medizinprodukte und Risikomanagement für Mitarbeitende gehören.

Durch die Teilnahme am "Sicher am Arbeitsplatz"-Netzwerk erhält das UKM Zugang zu abgestimmten Strategien zur Reduzierung von Gewalt am Arbeitsplatz. Das Engagement des Klinikums wird die bestehenden Sicherheitsbemühungen ergänzen und für einen besseren Schutz des medizinischen Personals in hochbelasteten Arbeitsumfeldern sorgen. Die Empfehlungen des Netzwerks sollen ab Anfang 2026 umgesetzt werden.

Quelle