Traumauto vom "Glücksrad" wird zum finanziellen Albtraum für Gewinner
Anna KrauseTraumauto vom "Glücksrad" wird zum finanziellen Albtraum für Gewinner
Ein kürzlich bei "Glücksrad" erfolgreicher Kandidat hat über die versteckten Kosten berichtet, die mit dem Gewinn eines Autos verbunden sind. Was zunächst wie ein Traumgewinn aussah – ein nagelneuer BMW – entpuppte sich schnell als finanzielles Ärgernis. Der Teilnehmer warnt nun andere davor, bei Spielshows vorschnell Sachpreise statt Bargeld anzunehmen.
Der Gewinner fuhr mit einem BMW nach Hause, nachdem er in der Sendung erfolgreich die Scheibe gedreht hatte. Doch noch bevor er das Auto überhaupt in Besitz nehmen konnte, musste er dem Autohaus einen Scheck über 4.000 Dollar für sofort anfallende Gebühren ausstellen. Hinzu kam die Einkommensteuer auf den vollen Marktwert des Fahrzeugs – eine weitere erhebliche Belastung.
Versuche, das Auto an das ursprüngliche Autohaus zurückzuverkaufen, scheiterten: Dort wurde lediglich ein Angebot von 26.000 Dollar unterbreitet. Nach längerem Suchen fand der Gewinner schließlich einen anderen Händler, der bereit war, 32.000 Dollar zu zahlen. Doch zu diesem Zeitpunkt hatten Mehrwertsteuer, Zulassungskosten und der rasche Wertverlust den tatsächlichen Wert des Wagens auf etwa 16.000 Dollar schrumpfen lassen.
Die ganze Erfahrung hinterließ den Gewinner frustriert – er bezeichnete den Prozess als stressig und weit weniger aufregend als erwartet. Sein Rat an künftige Kandidaten? Immer das Geld nehmen.
Dieser Fall ist kein Einzelfall. Ehemalige Gewinner bei Shows wie "Geht's noch?" berichten von ähnlichen Überraschungen: Auch dort stellten sich die Traumautos oft als kostspielige Fallstricke heraus.
Die Geschichte des Kandidaten zeigt die oft unterschätzten Kosten auf, die mit Spielshow-Autos verbunden sind. Zwischen Vorabgebühren, Steuern und Wertverlust erwies sich der BMW am Ende als weit weniger wertvoll, als es zunächst den Anschein hatte. Für viele kann ein vermeintlicher Großgewinn so zur teuren Lehrstunde werden.