"The Wheelie Show": Wenn Rollstühle und Rollschuhe gemeinsam tanzen
Maximilian Maier"The Wheelie Show": Wenn Rollstühle und Rollschuhe gemeinsam tanzen
„The Wheelie Show“: Ein neues inklusives Tanzstück feiert Premiere
Nach sechs Monaten Proben ist mit „The Wheelie Show“ eine innovative Tanzperformance an den Start gegangen, die Tänzer:innen mit und ohne Behinderung vereint. Das Stück erkundet dynamisch die Themen Geschwindigkeit und Bewegung – inspiriert von einem Hamburger Tanzkurs und voller künstlerischer Leichtigkeit.
Die Produktion entstand im Rahmen von „Rolling Good Times“, einem Tanzworkshop im Hamburger Park „Planten un Blomen“. Über ein halbes Jahr entwickelte das Ensemble die Aufführung durch kollaboratives Experimentieren. Herausgekommen ist eine Dramaturgie, die zwischen ruhiger Reflexion und explosiven Energieausbrüchen wechselt.
Auf der Bühne tanzen die Hälfte der Künstler:innen im Rollstuhl, die anderen auf Rollschuhen. Die Show präsentiert gewagte Hebefiguren, bei denen Rollschuhfahrer:innen auf Rollstühlen balancieren, und integriert Alltagsgegenstände wie Tretroller, Skateboards und rollende Koffer. Die Kostüme orientieren sich an Radrennen, Motocross und der Formel 1 – ein visuelles Statement zum Thema Tempo.
Die Performance hinterfragt das hektische Tempo des modernen Lebens und die seltenen Momente der Pause. Tänzer Jonah Onnen hofft, dass das Publikum mit einem Gefühl von Freude und weniger Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderung nach Hause geht.
„The Wheelie Show“ verbindet Athletik, Kreativität und gesellschaftliche Reflexion. Die Mischung aus Rollstühlen, Rollschuhen und Alltagsrequisiten schafft ein optisch beeindruckendes Erlebnis. Die Inszenierung fordert Sehgewohnheiten heraus und feiert gleichzeitig Bewegung in all ihren Facetten.






