24 March 2026, 06:07

"Tag der Ehre": Steinmeiers Aufruf zu mehr demokratischem Engagement in ganz Deutschland

Ein Diagramm mit einem zentralen Kreis, auf dem "Gemeinschaftsverantwortung" steht, verbunden durch Pfeile mit drei überlappenden Kreisen in fetter, leuchtender Farbe.

"Tag der Ehre": Steinmeiers Aufruf zu mehr demokratischem Engagement in ganz Deutschland

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Tag der Ehre ins Leben gerufen, eine bundesweite Initiative zur Förderung demokratischen Engagements. Die Kampagne lädt Bürgerinnen und Bürger ein, zwischen dem 16. und 31. Mai vor Ort eigene Aktivitäten zu organisieren oder sich an bestehenden zu beteiligen. Zwar haben sich noch keine Bundesländer offiziell beteiligt, doch die Unterstützung durch weitere Partner wächst.

Der Tag der Ehre bietet eine Plattform, um das persönliche Engagement für die Demokratie sichtbar zu machen. Veranstaltungen können während des gesamten zweiwöchigen Zeitraums stattfinden – nicht nur am 23. Mai. Interessierte können ihre Aktionen registrieren oder lokale Initiativen über den Engagement-Finder auf www.ehrentag.de finden, der auch über das Online-Portal der Stadt Velbert verlinkt ist.

Fördergelder stellt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) bereit: Pro Projekt sind Zuschüsse von bis zu 500 Euro möglich. Anträge können noch bis zum 31. Mai eingereicht werden, solange Mittel verfügbar sind. Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka ruft die Einwohner zur Teilnahme auf und betont, dass dies eine Chance sei, den Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu stärken.

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Die Initiative wird von namhaften Organisationen unterstützt, darunter die Deutsche Postcode Lotterie, die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, Aktion Mensch sowie Stiftungen, die mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Nationalmannschaft verbunden sind.

Ziel des Tages der Ehre ist es, bürgerschaftliches Engagement für die Demokratie in ganz Deutschland zu würdigen. Mit noch verfügbaren Fördermitteln und einem flexiblen Veranstaltungszeitraum hoffen die Organisatoren auf eine breite Beteiligung. Der Erfolg der Kampagne hängt maßgeblich vom lokalen Engagement und der Mitwirkung von Bürgerinnen, Bürgern und Gruppen ab.

Quelle