18 March 2026, 01:07

Solingens neuer Transparenz-Ausschuss startet mit klaren Zielen für Bürgerbeteiligung

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung einer vielfältigen Gruppe von Menschen, einige sitzen und einige stehen, mit dem Text "Die demokratische Plattform" darüber.

Solingens neuer Transparenz-Ausschuss startet mit klaren Zielen für Bürgerbeteiligung

Solingens neuer Ausschuss für Transparenz, Bürgerbeteiligung und Gleichberechtigung hat offiziell die Arbeit aufgenommen. Das Gremium trat am 5. Februar 2026 zu seiner ersten Sitzung zusammen und setzte damit ein zentrales Wahlversprechen der Bürgergemeinschaft für Solingen e.V. um. Die 2024 gegründete Vereinigung setzt sich seit Langem für eine offene Verwaltung und eine stärkere Einbindung der Bevölkerung in lokale Entscheidungsprozesse ein.

Die Bürgergemeinschaft für Solingen hatte im Wahlkampf mit den Themen Transparenz, mehr Bürgerengagement und einer Politik geworben, die nah an den Anliegen der Einwohner bleibt. Noch vor der Gründung des Ausschusses hatte die Gruppe bereits Maßnahmen ergriffen, um die Kommunikation in der Stadt zu verbessern. Dazu zählte die begrüßte – wenn auch verspätete – Veröffentlichung des Innenstadt-Sicherheitsberichts 2024 sowie die Forderung nach zügigerer Umsetzung von 45 vorgeschlagenen Sicherheitsmaßnahmen. Zudem legte die Vereinigung einen detaillierten Plan für den Tunnel am Solinger Hauptbahnhof vor, der sich auf die Unterstützung obdachloser Menschen, verstärkte Polizeistreifen und städtebauliche Aufwertungen konzentriert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der neue Ausschuss soll die Kluft zwischen Kommunalpolitik, Verwaltung und Bürgerschaft überbrücken. Unter dem Vorsitz von Martin Bender und seiner Stellvertreterin Erkan Sarıkaya stehen Offenheit, Rechenschaftspflicht und ein respektvoller Austausch im Mittelpunkt. Das Gremium fungiert als direkte Schnittstelle, über die Anwohner Anliegen vorbringen, Ideen einreichen und die lokale Politik mitgestalten können.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu beteiligen – etwa durch die Einreichung von Themen oder Vorschlägen per E-Mail an [email protected]. Die Plattform ist bewusst niedrigschwellig gestaltet, um sicherzustellen, dass die Meinungen und Bedürfnisse der Bevölkerung eine zentrale Rolle in politischen Entscheidungen spielen.

Mit der Gründung des Ausschusses setzt Solingen ein offizielles Zeichen für eine inklusivere Kommunalpolitik. Die Einwohner erhalten damit ein strukturiertes Forum, um mit der Stadtverwaltung in Dialog zu treten und politische Weichenstellungen mitzubestimmen. Die Bürgergemeinschaft für Solingen bleibt dabei ihrem Ziel treu: ein System zu schaffen, in dem Transparenz und Bürgerbeteiligung stets im Vordergrund stehen.

AKTUALISIERUNG

Erste Sitzungsordnung Enthüllt Schwerpunkte Für Solingens Neuen Ausschuss

Die erste Sitzung von Solingens neuem Ausschuss am 5. Februar 2026 offenbarte seine anfänglichen Prioritäten. Wichtige Tagesordnungspunkte waren:

  • Vorstellung der städtischen Meldebehörde.
  • Überblick über die Rolle des Bürgerbeteiligungsamtes.
  • Entwicklung aktualisierter Bürgerbeteiligungsrichtlinien.