08 March 2026, 08:05

Solingen beantragt 140.000 Euro für Extremismusprävention – CDU fordert mehr Transparenz

Ein Mann im Anzug und Krawatte, der in die Kamera lächelt, mit einem Logo und Text auf der rechten Seite, der besagt "Teil des starken Städtenetzwerks zu sein bedeutet, Zugang zu Wissen und Werkzeugen zu haben, um gewalttätigen Extremismus in Frage zu stellen", und einem unscharfen Hintergrund.

Solingen beantragt 140.000 Euro für Extremismusprävention – CDU fordert mehr Transparenz

Solingen beantragt 140.000 Euro Bundesförderung für Extremismuspräventionsprojekte im Jahr 2026. Der Stadtrat wird den Antrag in seiner Sitzung am 5. März beraten; zusätzlich fließen 15.556 Euro aus kommunalen Mitteln in die Initiative. Gleichzeitig fordert die CDU mehr Transparenz darüber, wie diese Gelder konkret eingesetzt werden sollen.

Im Mittelpunkt der anstehenden Ratssitzung steht Solingens Beteiligung am Programm "Lebendige Demokratie!" sowie die geplanten Maßnahmen zur Bekämpfung von Extremismus. Der CDU-Stadtrat Rafael Sarlak betonte die Notwendigkeit konsequenter Präventionsarbeit und verwies auf die wachsende Sorge über Antisemitismus und linksextremistische Tendenzen in ganz Deutschland.

Die CDU-Fraktion verlangt eine detaillierte Auswertung vergangener Projekte, künftiger Ziele sowie der Verwendung der Mittel. Nur durch vollständige Transparenz lasse sich das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wirksamkeit des Programms stärken, argumentiert die Partei. Aktuelle Daten zu antisemitischen Vorfällen in Solingen seit den Hamas-Angriffen vom 7. Oktober 2023 liegen jedoch nicht vor – was die Einschätzung der aktuellen Lage erschwert.

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Ein zentrales Anliegen der CDU ist eine Aufschlüsselung der geförderten Initiativen und ihrer Ergebnisse. Die Partei will sicherstellen, dass Steuergelder sinnvoll eingesetzt werden und die Präventionsstrategien tatsächliche Herausforderungen in der Stadt adressieren.

Die Entscheidung des Rates am 5. März wird darüber entscheiden, ob Solingen 2026 weiter am Programm "Lebendige Demokratie!" teilnimmt. Bei einer Bewilligung fließen die Mittel in lokale Maßnahmen gegen Extremismus – doch bleiben Fragen zur Transparenz und Wirkung offen. Die Forderung der CDU nach mehr Rechenschaftspflicht deutet auf eine künftig strengere Kontrolle der Projektumsetzung hin.

Quelle