Siegen plant nachhaltiges Gewerbegebiet Martinshardt II mit innovativer Öko-Technik
Mila WalterSiegen plant nachhaltiges Gewerbegebiet Martinshardt II mit innovativer Öko-Technik
Siegen treibt die Pläne für ein großes neues Gewerbegebiet mit dem Namen Martinshardt II voran. Das Projekt entsteht in der Nähe des bestehenden Gebiets Martinshardt I im Leimbachtal und soll nicht nur lokale Arbeitsplätze schaffen, sondern auch neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit setzen. Der Stadtrat wird im Oktober 2025 über den Vorschlag entscheiden; bei einer Zustimmung könnte der Bau 2028 beginnen.
Das geplante Gewerbegebiet wird eine Fläche umfassen, die in etwa der kombinierten Größe von Martinshardt I und Oberes Leimbachtal entspricht. Statt herkömmlicher Fundamente setzt das Vorhaben auf neun Plattformen unterschiedlicher Größe, die mit Böschungen aus bewehrter Erde errichtet werden – eine Technik, die die Umweltbelastung verringern soll. Besonders Wert wird auf grüne Energie, effiziente Heizsysteme und ressourcenschonende Maßnahmen gelegt, um einen klimafreundlichen Betrieb zu gewährleisten.
Falls der Stadtrat den Plan am 8. Oktober 2025 billigt, wird Siegen bis 2026 die Baugenehmigungen sichern. Es folgt eine zweijährige Phase, in der Straßen, Versorgungsleitungen und weitere notwendige Infrastruktur vorbereitet werden. Die ersten Unternehmen könnten bereits 2028 mit den Bauarbeiten beginnen und damit die Erfolgsgeschichte des industriellen Wachstums in der Region fortsetzen.
Vertreter der Stadt betonen, dass Martinshardt II an die Stärken der vorherigen Gewerbegebiete anknüpft, dabei aber strengere Nachhaltigkeitskriterien einführen wird. Das Projekt soll vor allem Unternehmen anziehen, die sich zu modernen, umweltbewussten Produktionsmethoden verpflichten.
Die Fertigstellung des Gebiets würde eine deutliche Erweiterung der industriellen Kapazitäten Siegens bedeuten. Mit dem Fokus auf grüne Technologien und Arbeitsplatzschaffung fügt sich das Vorhaben in die größeren Bestrebungen ein, wirtschaftliches Wachstum mit ökologischer Verantwortung in Einklang zu bringen. Die genauen Bauzeiten und die Ansiedlung von Unternehmen hängen jedoch von der anstehenden Abstimmung im Stadtrat und den folgenden Genehmigungen ab.






