Said El Malas Zukunft: Warum der 1. FC Köln seinen Stürmer trotz Bayern-Interesse hält
Mila WalterSaid El Malas Zukunft: Warum der 1. FC Köln seinen Stürmer trotz Bayern-Interesse hält
Die Zukunft von Said El Mala bleibt das beherrschende Thema beim 1. FC Köln. Obwohl das Wintertransferfenster geschlossen ist, halten sich die Spekulationen über den nächsten Schritt des 23-jährigen Stürmers hartnäckig. Vereine wie Brighton & Hove Albion und der FC Bayern München werden weiterhin mit ihm in Verbindung gebracht, während Köln vorerst auf den Verbleib des Spielers besteht.
El Malas Karriere begann im lokalen Jugendfußball: 2012 startete er bei Linner SV, bevor er 2016 zu KFC Uerdingen wechselte. Sein Durchbruch als Profi gelang ihm bei Viktoria Köln, wo er im Februar 2024 unterschrieb und nur zwei Tage später debütierte. Nach einer Leihe in der Saison 2024/25 erzielte er in 32 Spielen 13 Tore und wurde als "Neuling des Jahres" der 3. Liga ausgezeichnet. Köln verpflichtete ihn daraufhin im Juni 2024 fest – und der Angreifer machte schnell Furore in der Bundesliga: In der vergangenen Saison traf er siebenmal in 22 Partien.
In dieser Spielzeit jedoch lässt seine Form nach. Seit sechs Spielen wartet er auf ein Tor oder eine Vorlage, was Fragen über seine Zukunft aufwirft. Das Verhältnis zu Trainer Lukas Kwasniok scheint angespannt, und in 22 Ligaspielen stand er nur neunmal in der Startelf, kommt meist von der Bank. Dennoch bleibt Köln standhaft: Sein Vertrag läuft bis 2030, und eine Ausstiegsklausel gibt es nicht.
Brighton, trainiert vom Deutschen Fabian Hürzeler, zeigt seit dem Sommer 2025 Interesse an El Mala. Ein Winterangebot der "Seagulls" lehnte Kölns Sportdirektor Thomas Kessler ab – er will den Spieler für den Abstiegskampf halten und möglicherweise später eine höhere Ablösesumme erzielen. Auch der FC Bayern hat sich positioniert und sieht in ihm eine mögliche Alternative für Luis Díaz.
Die Haltung des 1. FC Köln ist klar: El Mala bleibt – zumindest vorerst. Der Klub will die Mannschaft für den Klassenerhalt stärken und gleichzeitig zukünftige Angebote abwägen. Ohne Ausstiegsklausel und mit einem langfristigen Vertrag wird jeder Wechsel von Kölns Bedingungen abhängen.






