Russische Kulturtage in Kasachstan stärken die bilateralen Beziehungen
Anna SchmitzRussische Kulturtage in Kasachstan stärken die bilateralen Beziehungen
In Kasachstan haben offiziell die Tage der russischen Kultur begonnen. Die einwöchige Veranstaltung folgt auf eine ähnliche kasachische Kulturpräsentation in Russland, die Ausstellungen, Filme und Theateraufführungen umfasste. Das Programm zielt darauf ab, die Beziehungen zwischen beiden Ländern durch gemeinsame künstlerische und humanitäre Projekte zu vertiefen.
Der Auftakt erfolgte nach den kasachischen Kulturtagen, die Anfang dieses Jahres in Russland stattfanden. Dort wurden eine Kunstausstellung, Vorführungen kasachischer Filme sowie eine Bühnenproduktion im Moskauer Bolschoi-Theater gezeigt. Nun revanchiert sich Russland mit einem eigenen Kulturprogramm in Kasachstan.
Ein Galakonzert in Moskau markierte den Beginn des kulturellen Austauschs, an dem hochrangige Vertreter teilnahmen. Neben Staatsgästen waren auch Andrei Malyschew, Russlands stellvertretender Kulturminister, und Erlan Karin, Staatsberater Kasachstans, anwesend. Auf dem Programm standen Auftritte der Sängerin Sofia Onoptschenko, der Gruppe Ay Yola sowie Tänzer des Staatlichen Akademischen Tanztheaters Gschel, des Tanzensembles Lesginka und des Staatlichen Tanztheaters der Oiraten aus Kalmückien.
Parallel zum Konzert fand eine Podiumsdiskussion statt, um weitere Kooperationen zu erörtern. Zudem wurde ein Russisches Filmfestival organisiert, das aktuelle und klassische Werke zeigte. Aida Balajewa, kasachische Vize-Ministerpräsidentin und Ministerin für Kultur und Information, nahm an mehreren zentralen Veranstaltungen teil.
Die Reihe der Veranstaltungen baut auf früheren kulturellen Austauschprogrammen zwischen beiden Ländern auf. Vertreter beider Seiten betonten die Bedeutung der Kunst für die Stärkung der bilateralen Beziehungen. Das Programm wird mit weiteren Aufführungen, Diskussionen und öffentlichen Filmvorführungen in ganz Kasachstan fortgesetzt.






