30 March 2026, 14:10

Rückruf von "PommSo Pommessoße" wegen fehlender Sellerie-Kennzeichnung in drei Bundesländern

Ein Bund Sellerie auf einem Tisch mit zwei Personen rechts daneben, Hintergrund leicht unscharf.

Rückruf von "PommSo Pommessoße" wegen fehlender Sellerie-Kennzeichnung in drei Bundesländern

Eine Charge der Sauce "PommSo Pommessoße" wurde von der Erhardt GmbH & Co. KG wegen fehlender Allergenkennzeichnung zurückgerufen. Das Produkt stellt ein Risiko für Verbraucher mit einer Sellerieallergie dar, da der Inhaltsstoff nicht auf dem Etikett angegeben ist. Von dem Rückruf betroffen sind drei Bundesländer: Baden-Württemberg, das Saarland und Rheinland-Pfalz.

Die betroffene Sauce wird in einem 200-ml-Schraubglas mit der Chargennummer 01 und einem Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 30.05.2026 verkauft. Auf dem Etikett fehlt der Hinweis auf Sellerie, ein bekanntes Allergen, das Reaktionen von leichtem Juckreiz und Schwellungen bis hin zu schwerem anaphylaktischem Schock auslösen kann. Etwa 0,4 bis 0,5 Prozent der Bevölkerung in Nordeuropa leiden unter einer Sellerieallergie, weshalb eine korrekte Kennzeichnung unverzichtbar ist.

Dieser Rückruf reiht sich in eine Serie aktueller Lebensmittelsicherheitswarnungen in Deutschland ein. Ende März 2026 hatte Rewe zwei Käsesorten aus dem Verkauf genommen: "Santa Marta Schafskäse Mediterran" (Charge 4602364) und "Don Juan Ziegenkäse mit Rotwein" (Charge 4602363, Mindesthaltbarkeit 09.10.2026), nachdem die Etiketten fälschlicherweise Schafskäse (enthält Milch und Eier) mit Ziegenkäse (enthält Milch und Sulfit) verwechselt hatten. Die Produkte waren in Baden-Württemberg und Bayern erhältlich. Zudem war zuvor bereits ein Kekserzeugnis wegen fehlender Allergenangaben zurückgerufen worden.

Verbraucher, die die betroffene "Pommessoße" erworben haben, wird geraten, sie bei einer Sellerieallergie nicht zu verzehren. Das Unternehmen hat bisher keine weiteren Schritte zu Rückgaben oder Erstattungen bekannt gegeben.

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Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Probleme bei der Allergenkennzeichnung von Lebensmitteln. Allergiker werden aufgefordert, vor dem Verzehr stets die Chargenangaben sorgfältig zu prüfen. Die Behörden beobachten landesweit ähnliche Fälle, um Gesundheitsrisiken vorzubeugen.

Quelle