30 March 2026, 18:11

Rhein-Ruhr will Olympische Spiele 2032–2044 ohne Neubauten ausrichten

Ein Buchumschlag mit der Aufschrift "Sport in Europa" mit farbenfrohen Bildern und Texten über die Olympischen Spiele in Europa.

Rhein-Ruhr will Olympische Spiele 2032–2044 ohne Neubauten ausrichten

Rhein-Ruhr-Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele 2032, 2036, 2040 oder 2044

Die Region Rhein-Ruhr prüft eine Bewerbung um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2032, 2036, 2040 oder 2044. Das Konzept setzt vollständig auf bestehende Sportstätten – Neubauten sind nicht vorgesehen. Lokale Politiker:innen und Wirtschaftsvertreter:innen versprechen sich von den Spielen wirtschaftliche Impulse und eine höhere Bekanntheit der Region.

Erstmals diskutiert wurde der Plan bei einem Treffen am 26. Februar 2026. Über die Bewerbung soll eine Bürgerabstimmung in allen 16 Städten der Region am 19. April 2026 entscheiden.

Am 19. März 2026 trafen sich rund 40 Akteur:innen beim "Frühstück mit der Zivilgesellschaft", um die Chancen des Vorhabens zu erörtern. Oberbürgermeister Thomas Kufen und Richard Röhrhoff, Geschäftsführer der EMG – Essen Marketing GmbH, leiteten die Diskussion. Die Teilnehmer:innen loteten aus, wie die Spiele die Sichtbarkeit der Region steigern, Fachkräfte anziehen und den Breitensport stärken könnten.

Das Herzstück der Bewerbung ist die Nutzung zu 100 Prozent bestehender Anlagen. Austragungsorte wären unter anderem Mönchengladbach, Köln, Duisburg und Gelsenkirchen – etwa für Leichtathletik-Wettbewerbe. Auf den Bau neuer Stadien oder Arenen wird verzichtet, da die Organisator:innen auf gut erschlossene, bereits vorhandene Standorte setzen.

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Weitere Informationen zur Abstimmung und zur Bewerbung gibt es unter www.unserewebsite/olympia. Die nächste Ausgabe des "Frühstücks mit der Zivilgesellschaft" findet sich unter www.unserewebsite/themenfruehstuecke.

Die Bürgerabstimmung am 19. April 2026 wird entscheiden, ob die Rhein-Ruhr-Region ihre Olympische Bewerbung offiziell einreicht. Bei einem Ja könnten die Spiele der Region wirtschaftlichen Aufschwung und mehr Strahlkraft bescheren. Die Verantwortlichen betonen, dass das Konzept auf bestehende Infrastruktur setzt und keine Neubauten erfordert.

Quelle