08 May 2026, 22:07

Rassistischer Angriff im Rombergpark: Betrunkene Männer greifen Picknickgruppe an

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit Masken auf der Straße und hält ein Banner, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite und Gebäuden, Bäumen und einem Kirchturm im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Rassistischer Angriff im Rombergpark: Betrunkene Männer greifen Picknickgruppe an

Ein gemütlicher Abendpicknick im Dortmunder Rombergpark eskalierte in Gewalt, nachdem zwei betrunkene Männer eine Gruppe von sechs Personen belästigt hatten. Der Vorfall begann mit rassistischer Musik und steigerte sich zu körperlichen und verbalen Angriffen, bevor die Polizei eingriff.

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Gegen 20:45 Uhr saßen Freunde bei einem Picknick zusammen, als zwei offensichtlich betrunkene Männer in der Nähe über einen tragbaren Lautsprecher Lieder mit rassistischen Texten abspielten. Die Männer machten zudem Gesten in Richtung der Gruppe, woraufhin zwei 20-jährige Frauen aus dem Picknick sie zur Rede stellten. Es kam zu einem hitzigen Wortgefecht, bei dem die Männer rassistische Beleidigungen ausstießen.

Die Lage spitzte sich zu, als einer der Männer eine der beiden Frauen in der Nähe des Eingangs zum Kirschblütenweg körperlich angriff. Die Picknickgruppe beschloss, den Park zu verlassen, doch die Männer folgten ihnen und beschimpften sie weiter. Kurz darauf traf die Polizei ein, nahm die beiden Tatverdächtigen – einen 20-Jährigen und einen 21-Jährigen aus Dortmund – fest und brachte sie in Untersuchungshaft.

Keiner der Männer war zuvor strafrechtlich in Erscheinung getreten oder hatte bekannte Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen. Dennoch wurde der 20-jährige Haupttäter in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern. Beide müssen sich nun wegen Volksverhetzung, Körperverletzung und Beleidigung vor Gericht verantworten.

Die Ermittlungen gegen die beiden Verdächtigen laufen noch. Bei einer Verurteilung drohen ihnen rechtliche Konsequenzen für ihr rassistisches Verhalten und ihre gewalttätigen Handlungen. Der Vorfall hat Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit im Park geweckt.

Quelle