Pyro-Chaos in Köln: Warum das Bayern-Spiel für Minuten stillstand
Bayern Münchens Auswärtsspiel in Köln wurde durch Rauch verzögert
Das Auswärtsspiel des FC Bayern München in Köln erlebte eine ungewöhnliche Unterbrechung, als dichter Rauch von Pyrotechnik das Stadion füllte. Die Partie wurde für knapp zehn Minuten pausiert, während die Offiziellen auf bessere Sichtverhältnisse warteten. Fans hatten die Feuerwerkskörper gezündet.
Der Vorfall ereignete sich in der ersten Halbzeit, als Anhänger des 1. FC Köln Feuerwerkskörper entzündeten, wodurch sich eine dichte Wolke weißen Rauchs ausbreitete. Die Schiedsrichter unterbrachen das Spiel umgehend, da sowohl Spieler als auch Zuschauer kaum noch etwas erkennen konnten. Nach 9 Minuten und 45 Sekunden begann sich der Nebel zu lichten, sodass die Partie fortgesetzt werden konnte.
Kommentator Wolff-Christoph Fuss schlug später vor, in ähnlichen Situationen große Industrieventilatoren einzusetzen, um den Rauch zu verteilen. Seine Idee fand Unterstützung bei Experte Lothar Matthäus, der argumentierte, dies käme sowohl den Spielern als auch den Fans zugute. Unterdessen brachte ein ehemaliger Ski-Weltmeister den Einsatz eines Hubschraubers ins Spiel, um den Rauch zu verteilen – wie dies konkret umgesetzt werden sollte, blieb jedoch offen. Die Diskussion über Rauchbeseitigung gewinnt vor den Ski-Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach-Hinterglemm an Bedeutung, wo Hubschrauber bereits für die Rettung und Sicherheit der Athleten geplant sind.
Das Spiel wurde schließlich bei normaler Sicht wieder aufgenommen. Gegen die für den Rauch verantwortlichen Fans wurden keine weiteren Maßnahmen ergriffen. Der Vorfall hat eine Debatte darüber ausgelöst, wie Stadien künftig besser mit solchen Störungen umgehen könnten.