Polizei entdeckt geheimes Drogenlabor in Bielefeld nach Routinekontrolle wegen Hundezucht
Mila WalterPolizei entdeckt geheimes Drogenlabor in Bielefeld nach Routinekontrolle wegen Hundezucht
Zwei Männer aus Bielefeld wurden am 27. Februar 2025 festgenommen, nachdem die Polizei in ihrer gemeinsamen Wohnung ein geheimes Drogenlabor entdeckt hatte. Die Aktion begann als Routinekontrolle wegen illegaler Hundezucht, entwickelte sich jedoch rasant weiter, als die Ermittler Hinweise auf eine groß angelegte Drogenproduktion fanden.
Das örtliche Ordnungsamt hatte ursprünglich geplant, die Wohnung des 40-jährigen Verdächtigen in der Feilenstraße wegen des Verdachts auf nicht angemeldete Kampfhunde und unerlaubten Welpenhandel zu durchsuchen. Als die Polizei zur Unterstützung eintraf, stießen die Beamten jedoch auf weit mehr als erwartet.
In der Wohnung entdeckten die Ermittler in einem der Räume sowie im Keller sogenannte „Drogenküchen“. Die Männer stellten dort erhebliche Mengen Amphetamin her. Zudem beschlagnahmte die Polizei große Mengen Cannabis, mehrere Waffen – darunter angemeldete Schusswaffen –, einen Elektroschocker sowie Messer. Während der Razzia versuchte der 31-jährige Verdächtige, Beweismaterial zu vernichten, wurde jedoch von den Beamten daran gehindert.
Beide Männer wurden vorläufig am Tatort festgenommen. Einen Tag später mussten sie sich vor dem Amtsgericht Bielefeld verantworten. Wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Drogen- und Waffenhandel wurden sie in Untersuchungshaft genommen.
Die Aktion führte zur Beschlagnahmung von Drogen und Waffen sowie zur Zerschlagung einer Drogenproduktionsstätte. Beide Verdächtigen bleiben bis auf Weiteres in Haft, während die Ermittlungen andauern. Die in der Wohnung gefundenen Hunde wurden von den Behörden in Obhut genommen.






