09 May 2026, 12:07

Polizei blitzt 300 Raser in Schulzonen – Schulbus mit 48 km/h erwischt

Verkehrszeichen warnt vor einer unfallträchtigen Schulzone mit einer Person in der Nähe und einem Haus im Hintergrund.

Polizei blitzt 300 Raser in Schulzonen – Schulbus mit 48 km/h erwischt

Polizei in Recklinghausen führt umfangreiche Verkehrskontrollen bei Schulen und Kitas durch

Am Dienstag, dem 3. Juni, führte die Polizei in Recklinghausen groß angelegte Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindertageseinrichtungen durch. Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle mit Kindern zu verhindern. Im Rahmen einer breiter angelegten Aufklärungskampagne sprachen Beamte zudem mit Autofahrern und Jugendlichen.

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Die Maßnahme war Teil des länderübergreifenden Programms „Sicher.Mobil.Leben“, das sich auf den Schutz von Kindern auf ihren Wegen zur Schule und in die Kita konzentriert. In diesem Jahr umfasste die Kampagne Geschwindigkeitskontrollen, Fahrzeugüberprüfungen sowie Aufklärungsarbeit.

Über 300 Autofahrer wurden in Tempozonen mit einer Begrenzung auf 30 km/h beim Rasen erwischt. Der schwerwiegendste Verstoß: Ein Kraftfahrer war mit 68 km/h unterwegs. Auch ein Schulbus mit Kindern an Bord wurde angehalten, nachdem er in derselben Zone 48 km/h gefahren war.

Häufig stellten die Beamten fehlende oder falsch montierte Kindersitze in Autos in Schulnähe fest. Neben den Kontrollen klärten sie Verkehrsteilnehmer über Sicherheitsrisiken auf. Kinderfahrräder wurden überprüft – wer die Sicherheitsstandards erfüllte, erhielt eine Plakette des Deutschen Verkehrssicherheitsrats.

Verkehrssicherheitsberater arbeiteten direkt mit Viertklässlern zusammen. Die Schüler übten sicheres Verhalten im Straßenverkehr und lernten, wie sie sich in riskanten Situationen richtig verhalten. Die 2018 gestartete Kampagne setzt jährlich unterschiedliche Schwerpunkte, um verschiedene Sicherheitsaspekte zu thematisieren.

Die Aktion zeigte, dass in der Umgebung von Schulen und Kitas weiterhin erhebliche Risiken bestehen. Die Polizei dokumentierte Hunderte Verstöße – von überhöhter Geschwindigkeit bis hin zu mangelhaft gesicherten Kindersitzen. Die Aufklärungsarbeit im Rahmen von „Sicher.Mobil.Leben“ wird fortgesetzt, um Unfälle zu verringern und die Sicherheit junger Verkehrsteilnehmer zu verbessern.

Quelle