25 June 2026, 16:05

Parkchaos am Solinger Krankenhaus: Bauarbeiten reduzieren Stellplätze drastisch

Solingen: Krankenhaus bekämpft Parkdruck mit Aktionspaket

Parkchaos am Solinger Krankenhaus: Bauarbeiten reduzieren Stellplätze drastisch

Parkmöglichkeiten am Solinger Krankenhaus stehen vor umfangreichen Änderungen

In den kommenden Monaten wird sich das Parken in der Nähe des Solinger Krankenhauses deutlich verändern. Mehrere Bauprojekte werden die verfügbaren Stellplätze umgestalten – einige Bereiche schließen, während andere neu entstehen. Die Klinikleitung rechnet mit vorübergehenden Engpässen, bevor langfristige Verbesserungen greifen.

Ab Mai wird der Besucherparkplatz an der Gotenstraße für den Bau einer neuen Akademie geschlossen. Dadurch fallen 65 Stellplätze sofort weg. Gleichzeitig entfallen 40 weitere Plätze aufgrund laufender Bauarbeiten, was die ohnehin angespannte Parksituation im Bereich der Goten-, Franken-, Cherusker- und Sachsenstraße weiter verschärft.

Um die Situation zu entlasten, öffnet Mitte Februar ein neuer Mitarbeiterparkplatz mit 64 Stellplätzen in der Nähe des botanischen Gartens. Zudem stehen voraussichtlich 90 zusätzliche Plätze auf einer Freifläche neben Gebäude G zur Verfügung – allerdings nur bis Februar, wenn dort ein weiteres Bauvorhaben beginnt. Diese Übergangslösungen sollen helfen, bis größere Projekte abgeschlossen sind.

Langfristig entsteht an der Gotenstraße eine neue Tiefgarage mit 329 Stellplätzen, deren Fertigstellung für August 2024 geplant ist. Damit gewinnt das Krankenhaus insgesamt rund 200 dauerhafte Parkplätze. Zudem werden vor Gebäude B an der Frankenstraße etwa 100 Besucherplätze eingerichtet. Die Krankenhausleitung unterstützt politische Pläne für eine Schnellbuslinie von Ohligs zur Gotenstraße, um den Parkdruck weiter zu verringern.

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Bis zur Fertigstellung der neuen Garage im August 2024 ruft das Krankenhaus Mitarbeiter und Besucher dazu auf, Fahrgemeinschaften zu bilden oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die neuen Parkmöglichkeiten und zusätzlichen Flächen sollen dann für eine nachhaltige Entlastung sorgen. Bis dahin helfen vorübergehende Erweiterungen und alternative Transportangebote, die Übergangssphase zu bewältigen.

Quelle