Paderborns neuer Polizeibeirat startet mit klaren Zielen für mehr Sicherheit
Maximilian MaierPaderborns neuer Polizeibeirat startet mit klaren Zielen für mehr Sicherheit
Paderborns neu gewählter Polizeibeirat beginnt Arbeit für die Amtszeit 2025–2030
Der neu gewählte Polizeibeirat der Stadt Paderborn hat seine Arbeit für die Amtszeit 2025–2030 aufgenommen. Bei der ersten Sitzung wurden Schwerpunkte festgelegt und aktuelle Erfolge der örtlichen nachrichten aktuell bilanziert. Zu den zentralen Themen zählten Kampagnen zur öffentlichen Sicherheit sowie Pläne für ein neues Polizeirevier.
Der 15-köpfige Beirat, in dem fünf Parteien vertreten sind, wird in den kommenden fünf Jahren als Beratungsgremium zu polizeilichen Fragen fungieren. Seine Bildung markiert den Beginn eines strukturierten Dialogs zwischen Kommunalpolitik und Polizei.
In der konstituierenden Sitzung wurde Hans-Bernd Janzen (CDU) einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Sebastian Schürmann von Bündnis 90/Die Grünen übernahm das Amt des Stellvertreters – damit ist die Führungsebene paritätisch besetzt. Künftig wird der Beirat zweimal jährlich tagen, um aktuelle Herausforderungen und Strategien zu erörtern.
Polizeidirektorin Margit Picker stellte die Struktur der Polizei in Nordrhein-Westfalen und Paderborn vor. Sie hob erfolgreiche Präventionsmaßnahmen hervor, darunter Kampagnen gegen Telefonbetrug, die Förderung von Fahrradhelmen und die Sicherheit im Umgang mit E-Scootern. Gelobt wurde auch das engagierte Social-Media-Angebot der Paderborner Polizei, das die Bürgeransprache verbessert habe.
Landrat Christoph Rüther dankte den Beamten für ihren täglichen Einsatz zum Schutz der Bevölkerung. Als zentrales Infrastrukturprojekt wurde der Neubau eines Polizeireviers an der Riemekestraße bestätigt, das den veralteten Standort ersetzen soll. Zudem startete der Beirat die Initiative "Wir sind da – Sicher im Paderborner Stadtzentrum", die die öffentliche Sicherheit in der Innenstadt stärken soll.
Die erste Sitzung des Gremiums legte klare Ziele für die kommenden Jahre fest. Mit dem Bau eines modernen Reviers und laufenden Präventionsprogrammen will die Stadt hohe Sicherheitsstandards halten. Der 15-köpfige Beirat wird weiterhin eng mit der Polizeiführung zusammenarbeiten, um lokale Anliegen zu adressieren.






