29 March 2026, 12:07

Ökumenischer Friedensdialog 2024: Versöhnung nach Kriegen im Fokus

Zwei Männer an Rednerpulten mit Mikrofonen, die über die Ukraine und Russland diskutieren, in einer formellen Umgebung mit Flaggen, Säulen und einem Vorhang im Hintergrund.

Ökumenischer Friedensdialog 2024: Versöhnung nach Kriegen im Fokus

Ökumenischer Friedensdialog zwischen Münster und Osnabrück am 23. Oktober im Erbdrostenhof

Der jährliche Ökumenische Friedensdialog zwischen Münster und Osnabrück findet in diesem Jahr am 23. Oktober im Erbdrostenhof statt. Die Veranstaltung, Teil der Reihe "Dialoge für den Frieden", bringt prominente Stimmen zusammen, um über Versöhnung nach Konflikten zu diskutieren. Der Eintritt ist frei, die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Diskussion steht das Thema "Voraussetzungen und Grenzen von Versöhnungsprozessen nach Kriegen". Die Gesprächsleitung übernimmt Dr. Irina Scherbakowa, Mitgründerin der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, die 2022 gemeinsam mit Ales Bialjazki und dem Center for Civil Liberties mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Memorial, das in Russland 2016 als "ausländischer Agent" eingestuft und 2021 verboten wurde, sieht sich seitdem gezwungen, im Exil zu arbeiten – doch die Organisation setzt ihre Tätigkeit international fort.

An ihrer Seite diskutiert Myroslav Marynovych, Präsident des Instituts für Religion und Gesellschaft an der Ukrainischen Katholischen Universität Lwiw. Durch den Abend führt Dr. Jörg Luer, mit Beiträgen von Bischof Friedrich Kramer und Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz. Schirmherr der Veranstaltung ist Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe.

Die Reihe "Dialoge für den Frieden" wird von der Stadt Münster organisiert und soll durch offenen Austausch das gegenseitige Verständnis fördern. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, aus erster Hand von Persönlichkeiten zu hören, die sich direkt für Menschenrechte und den Wiederaufbau nach Kriegen engagieren. Mit Rednerinnen und Rednern aus Russland und der Ukraine wird erörtert, wie Gesellschaften nach Konflikten einen Weg nach vorne finden können.

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Der Dialog beginnt am 23. Oktober im Erbdrostenhof – der Eintritt ist kostenlos.

Quelle