Neue Schlaganfallversorgung im Kreis Mettmann: Solingen übernimmt die Führung
Anna KrauseNeue Schlaganfallversorgung im Kreis Mettmann: Solingen übernimmt die Führung
Im Schwebischen Kreis Mettmann stehen Veränderungen in der Schlaganfallversorgung bevor. Das Städtische Klinikum Solingen und das Evangelische Krankenhaus Mettmann übernehmen künftig gemeinsam die Behandlung von Schlaganfallpatienten. Dieser Schritt folgt der Entscheidung, zentrale Leistungen vom Lukas-Krankenhaus zu verlagern.
Die vollständige neurologische und stroke-unit-spezifische Versorgungsverpflichtung wechselt vom Lukas-Krankenhaus zum Städtischen Klinikum Solingen. Dadurch übernimmt die Einrichtung eine größere Rolle in der Notfallbehandlung von Schlaganfällen. Gleichzeitig wird auch das Evangelische Krankenhaus Mettmann die Schlaganfallversorgung in der Region unterstützen.
Die geriatrische Versorgung bleibt am Städtischen Klinikum Solingen ohne Unterbrechung erhalten. Unterdessen prüfen das NRW-Gesundheitsministerium und die Kplus-Gruppe die Zukunft der Altenpflege im Kreis. Zudem bewerten sie die Perspektiven der Krankenhäuser in Haan und Hilden.
Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, sind umfangreiche Bauprojekte angelaufen. Großgeräte für die medizinische Versorgung werden beschafft, um die Kapazitäten der beteiligten Krankenhäuser zu erweitern.
Die Verlegung der Stroke-Unit wird die Notfallversorgung im Kreis neu gestalten. Das Städtische Klinikum Solingen übernimmt die Führung in der Neurologie, während das Evangelische Krankenhaus Mettmann unterstützend tätig sein wird. Die Modernisierungen und laufenden Gespräche zielen darauf ab, eine weiterhin hochwertige Versorgung für alle Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.
