Mysterióse Sieben-Meter-Statue in London – ist Banksy zurück?
Übernacht ist in der Londoner Innenstadt eine rätselhafte, sieben Meter hohe Statue aufgetaucht – und nährt die Vermutung, es könnte sich um das neueste Werk des Street-Art-Künstlers Banksy handeln. Die Skulptur steht an der Pall Mall, in der Nähe des Athenaeum Clubs und des Krimkriegsdenkmals, und trägt am Sockel die Signatur des Künstlers. Bisher hat sich der geheimnisumwitterte Künstler jedoch noch nicht zu ihrer Echtheit geäußert.
Die Figur zeigt eine Person, die mit einer Fahne in der Hand von einem Sockel zu stürzen scheint – wobei das Tuch ihr Gesicht vollständig verdeckt. Direkt vor einer goldenen Athena-Statue platziert, trägt das Werk die politische Note, für die Banksys Schaffen bekannt ist. Seine Kunst greift häufig Gerechtigkeitsmetaphern auf, und auch diese Kreation scheint diesem Muster zu folgen.
Die Konstruktion wirkt, als sei sie aus vorgefertigten Teilen schnell zusammengesetzt worden. Sollte sich die Echtheit bestätigen, wäre es Banksys Rückkehr nach London nach einem 2023 entstandenen – allerdings unsignierten – Wandgemälde an einem Hochhaus.
Seit über 25 Jahren hält Banksy seine Identität geheim, auch wenn eine Untersuchung aus dem Jahr 2008 Robin Gunningham als möglichen Namen hinter dem Pseudonym nannte. Seine Werke erzielen auf dem Kunstmarkt Preise in sechsstelliger Höhe – was die Spannung jedes Mal neu schürt, wenn ein neues Werk auftaucht.
Das plötzliche Erscheinen der Statue hat sowohl Kunstliebhaber als auch die Öffentlichkeit in seinen Bann gezogen. Solange Banksy keine Stellungnahme abgibt, wird die Debatte über ihre Herkunft wohl anhalten. Vorerst bleibt die Skulptur ein markanter Blickfang in Londons Straßen – und sorgt als inoffizieller neuer Gesprächsstoff der Stadt für Aufsehen.






