Münsters Titanick Theater gerettet: 40.000 Euro retten die Kulturstätte vor Kürzungen
Anna KrauseMünsters Titanick Theater gerettet: 40.000 Euro retten die Kulturstätte vor Kürzungen
Münsters Titanick Theater entgeht drastischen Kürzungen dank letzter Rettungsvereinbarung
Das unabhängige Titanick Theater in Münster hat eine massive Kürzung seiner Fördergelder im letzten Moment abwenden können. Die Spielstätte erhält nun zusätzlich 40.000 Euro über die nächsten zwei Jahre. Zuvor hatte es Hinweise gegeben, dass die Zuschüsse um fast die Hälfte gekürzt werden könnten.
Lokale Politiker hatten gefordert, das Theater solle mehr Vorstellungen in der Stadt anbieten. Diese Forderung war Teil einer breiteren Debatte über die Kulturförderung in Münster. Ursprünglich war vorgesehen gewesen, die Betriebszuschüsse für das Titanick um nahezu 50 Prozent zu reduzieren.
Die nun getroffene Einigung knüpft die Erhöhung der Mittel an eine Verpflichtung des Theaters: Im Gegenzug für die zusätzlichen 40.000 Euro muss das Titanick sein Programm mit mehr Aufführungen in Münster ausbauen. Damit vollzieht sich ein Wandel – weg von den geplanten Kürzungen, hin zu einer unterstützenderen Haltung.
Das Theater hat nun zwei Jahre Zeit, sein Versprechen zusätzlicher Vorstellungen umzusetzen. Die Extra-Förderung soll helfen, den Betrieb nach der Drohung tiefer Budgetkürzungen zu stabilisieren. Noch ist jedoch unklar, wie die gesteigerte Aktivität konkret überwacht werden soll.






