Mönchengladbachs Energieverbrauch 2024: Stabil, aber mit explodierenden Kosten
Anna SchmitzMönchengladbachs Energieverbrauch 2024: Stabil, aber mit explodierenden Kosten
Energieverbrauch in Mönchengladbach blieb 2024 weitgehend stabil
Trotz steigender Kosten und gezielter Effizienzmaßnahmen ist der Energieverbrauch in Mönchengladbach im Jahr 2024 weitgehend konstant geblieben. Die städtischen Gebäude verursachten 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalente – fast identisch mit dem Vorjahreswert. Die Ausgaben für Energie stiegen jedoch um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro.
Der Stromverbrauch in den kommunalen Liegenschaften lag 2024 stabil bei 13,32 Millionen Kilowattstunden. Auch der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen kWh nahezu unverändert. Lediglich der Bedarf an Heizöl stieg im gleichen Zeitraum von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh.
Schulen als größte Energieverbraucher Schulen waren mit 49 Prozent des Strom- und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs die größten Energieverbraucher unter den städtischen Gebäuden. Um die Abhängigkeit von externem Strom zu verringern, plant die Stadt, im Jahr 2025 auf 15 Standorten Photovoltaikanlagen zu installieren. Diese sollen bis zu eine Million kWh Strom für den direkten Verbrauch erzeugen.
Effizienzmaßnahmen und Modernisierungspläne Zu den bisherigen Effizienzmaßnahmen zählt eine 850.000-Euro-Sanierung der Straßenbeleuchtung, von der die Hälfte durch Bundesfördermittel gedeckt wurde. Zudem hat die Stadt in den vergangenen zwei Jahren ihre Energiemonitoring- und -managementsysteme ausgebaut. Künftig sollen weitere Maßnahmen auf die Modernisierung von Heizsystemen, Gebäudesanierungen und die Installation neuer Lüftungstechnik abzielen.
Obwohl sich der Gesamtenergieverbrauch in Mönchengladbach nicht deutlich verändert hat, unterstreichen die steigenden Kosten und geplanten Investitionen die Notwendigkeit langfristiger Einsparungen. Die Installation von Solaranlagen und Gebäudesanierungen sollen in den kommenden Jahren sowohl die Ausgaben als auch die Emissionen reduzieren. Besonders Schulen und andere Großverbraucher stehen dabei im Fokus weiterer Effizienzsteigerungen.






