Mönchengladbach plant autofreien Campus-Boulevard für 6,9 Millionen Euro
Maximilian MaierMönchengladbach plant autofreien Campus-Boulevard für 6,9 Millionen Euro
Ein 400 Meter langer Abschnitt der Webschulstraße in Mönchengladbach soll zum fußgängerfreundlichen Campus-Boulevard umgebaut werden. Das 6,9-Millionen-Euro-Projekt zielt darauf ab, die Universitätsgebäude an der Rheydter Straße mit dem Wissens- und Innovationscampus an der Theodor-Heuss-Straße zu verbinden. Die Bauarbeiten sind für den Zeitraum von 2027 bis 2029 vorgesehen – vorausgesetzt, die Finanzierung wird bewilligt.
Die Neugestaltung verwandelt die Straße in eine largely autofreie Flaniermeile, die Fußgänger:innen und Radfahrer:innen Vorrang einräumt. Die Zufahrt von der Richard-Wagner-Straße in die Webschulstraße wird an der Kreuzung gesperrt. Stattdessen entstehen vernetzte Wege, Plätze, Grünflächen und Sitzgelegenheiten.
Das Herzstück des Boulevards bildet der Bereich vor dem historischen Backsteingebäude, in dem die Fachabteilung für Textil- und Bekleidungstechnik untergebracht ist. Die Zahl der Parkplätze verringert sich von 151 auf 137, wobei ein zusätzlicher Stellplatz für Anwohner:innen reserviert wird.
Stadtvertreter:innen bezeichnen das Vorhaben als wichtigen Schritt, um die Wirtschaft Mönchengladbachs hin zu wissensbasierten Branchen zu lenken. Die Pläne warten nun auf die endgültige Genehmigung, bevor mit den Arbeiten begonnen werden kann.
Falls die Mittel bewilligt werden, wird der Campus-Boulevard eine zentrale Verbindung zwischen den Universitätsstandorten grundlegend verändern. Die Umgestaltung reduziert den Autoverkehr und schafft stattdessen einen offenen, grünen öffentlichen Raum. Mit dem Baubeginn wird 2027 gerechnet, die Fertigstellung ist für 2029 geplant.






