Millionenraub in Gelsenkirchen: Profi-Diebe knacken 3.000 Sparkassen-Schließfächer
Maximilian MaierPolizeipräsident: Gelsenkirchener Fall kein 'Ocean's Eleven' - Millionenraub in Gelsenkirchen: Profi-Diebe knacken 3.000 Sparkassen-Schließfächer
Spektakulärer Bankraub in Gelsenkirchen-Buer: Polizei ermittelt in einem der größten Coups der letzten Jahre
Bei einem dreisten Bankraub in Gelsenkirchen-Buer ermittelt die Polizei nun in einem der größten Überfälle der jüngeren Vergangenheit. Ende Dezember drangen Diebe in den Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen ein und erbeuteten Gold, Bargeld und Wertgegenstände im Millionenwert. Die Behörden gehen davon aus, dass eine gut organisierte Gruppe erfahrener Krimineller den minutiös geplanten Coup durchführte.
Die Einbrecher bohrten sich in den Banktresor vor und brachen über 3.000 Schließfächer auf. Mit ihrer Beute im Millionenwert entkamen sie und hinterließen eine Spur der Verwüstung. Polizeichef Tim Frommeyer bezeichnete die Täter als "abgebrühte Profis", die tausenden Geschädigten immensen Schaden zugefügt hätten.
Frommeyer wies Vergleiche mit den Ocean's-Eleven-Filmen zurück und betonte, dass es sich hier um ein schweres Verbrechen und keinen glamourösen Streich handle. Er warnte, dass mit der Größe der Beteiligten auch das Risiko von Fehlern steige – Fehler, die die Ermittler für sich nutzen könnten. Zwar bleiben die genauen Zahlen unter Verschluss, doch bestätigen Berichte, dass starke Polizeikräfte im Einsatz sind, Hinweise prüfen und rund 500.000 Beweisstücke auswerten.
Der Polizeichef unterstrich, dass ein großes Team hochspezialisierter Beamter unermüdlich an der Aufklärung des Falls arbeite. Er zeigte sich zuversichtlich, dass der immense Umfang der Ermittlungen – angesichts der Vielzahl forensischer Spuren und möglicher Patzer der Täter – letztlich zu Festnahmen führen werde.
Die Untersuchungen dauern an, während die Behörden Beweismaterial sichten und Spuren verfolgen. Frommeyers Aussagen unterstreichen die Schwere der Tat und den Entschluss der Ermittler, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Der Fall bleibt eine der obersten Prioritäten für die Polizei in Nordrhein-Westfalen.
140 Kunden verschont, 600+ Polizeihinweise verfolgt in der Gelsenkirchener Raubgang-Untersuchung
Der Gelsenkirchener Bankraub hat neue Entwicklungen gebracht, während die Ermittler näher kommen. Wichtige Updates sind:
- 140 Tresorraumkunden blieben unverletzt, wobei die Sparkasse ab nächster Woche den Zugang arrangiert.
- Die Polizei verfolgt nun mehr als 600 Spuren, wobei sie die Anfangsmenge von 500.000 Beweisstücken aus Februar übertrifft.
- Fernsehaufrufe führten zu mehr als 200 Protestteilnehmern und Fahrzeugsichten (schwarzer Audi RS6, weißer Mercedes-Transporter), die die Untersuchungen unterstützen.






