Matt Weston bricht Streckenrekord – deutsche Skeletoner kämpfen um Medaillen
Anna SchmitzMatt Weston bricht Streckenrekord – deutsche Skeletoner kämpfen um Medaillen
Britischer Skeletonsportler Matt Weston stellt neuen Streckenrekord auf und baut seine Führung im olympischen Wettbewerb aus
Mit einer Zeit, die 0,39 Sekunden schneller ist als die seines stärksten Verfolgers, geht der Brite Matt Weston als klarer Favorit in den finalen Lauf. Die deutschen Athleten Axel Jungk und Christopher Grotheer bleiben unterdessen nach starken Leistungen im Rennen um die Medaillen.
Jungk, der für den Dresdner SC an den Start geht, sicherte sich vor dem letzten Durchgang den zweiten Platz. Der Olympia-Zweite von 2022 aus Dortmund hat sich in dieser Saison wiederholt unter den Top-Platzierungen behauptet. Sein Teamkollege Christopher Grotheer liegt derzeit auf Rang drei – trotz schwerer Verletzungen, die er in dieser Saison überwinden musste.
Der 33-jährige Grotheer vom BRC Thüringen holte zuvor Gold in Peking und Bronze in Cortina d'Ampezzo. Seine Erfahrung und mentale Stärke halten ihn im Kampf um eine weitere Podestplatzierung. Sein Landsmann Felix Keisinger vom WSV Königssee belegt aktuell den sechsten Platz vor dem entscheidenden Lauf.
Sowohl Jungk als auch Grotheer verfügen über eine beeindruckende olympische Bilanz: Jungk gewann Silber bei den Spielen 2022 und 2026, während Grotheer bereits Gold und Bronze sammelte. Ihre Leistungen unterstreichen die anhaltende Dominanz der deutschen Bahn im Skeletonsport.
Westons überlegene Fahrt und der neue Streckenrekord machen ihn jedoch zum heimlichen Favoriten auf den Sieg. Der britische Pilot demonstriert damit beste Form zum Höhepunkt des Wettbewerbs.
Der finale Lauf wird zeigen, ob Weston seine Führung verteidigen kann oder ob Jungk und Grotheer die Lücke noch schließen. Mit zwei Deutschen bereits auf dem Podest könnte das Rennen den Erfolg der Nation in dieser Disziplin weiter festigen. Zudem wird sich entscheiden, ob Keisinger seinen sechsten Platz noch verbessern und weiter nach vorne rücken kann.
Endergebnisse: Brite Matt Weston holt Gold, Deutsche sichern Silber und Bronze
Der Wettbewerb im Männer-Skeleton bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand Cortina ist beendet. Die neuesten Berichte bestätigen:
- Matt Weston (Großbritannien) behielt seinen Olympiatitel und stellte einen neuen Bahnrekord auf.
- Axel Jungk (Deutschland) sicherte sich die Silbermedaille und setzte seine Podestserie von 2022 fort.
- Christopher Grotheer (Deutschland) gewann Bronze, trotz Verletzungen, die ihn während der Saison geplagt hatten. Das Duo aus Deutschland unterstreicht die Dominanz ihres Landes in dieser Sportart, während Westons Sieg einen historischen Doppelgoldgewinn für britische Skeleton-Athleten bedeutet.





