29 December 2025, 00:12

Martyna Linartas diskutiert in Berlin über Ungleichheit und Erbengesellschaft

Ein Mann steht in einer Bibliothek mit Bücherregalen, einer Pflanze und Papieren mit Text an den Regalen.

Martyna Linartas diskutiert in Berlin über Ungleichheit und Erbengesellschaft

Die Politikwissenschaftlerin Martyna Linartas stellt ihr neues Buch "Ungerechte Ungleichheit: Wie wir uns aus der Erbengesellschaft befreien können" bei einer bevorstehenden Veranstaltung in Berlin vor. Der Vortrag, Teil der VHS-Reihe "Gespräche für Morgen", findet am Sonntag, dem 30. November, um 11 Uhr im Großen Saal (Raum U.01) statt. Der Eintritt ist frei; Interessierte können sich online unter www.vhs.link/unearned anmelden.

Linartas, promovierte Politikwissenschaftlerin und Dozentin an der Freien Universität Berlin, wird ihre Forschung zu Vermögenskonzentration und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft vorstellen. Ihr Buch basiert auf exklusiven Interviews mit Vertretern der Wirtschaftselite. Sie argumentiert, dass extreme Ungleichheit den sozialen Zusammenhalt schwächt und die Demokratie untergräbt.

Im Rahmen der Veranstaltung wird Linartas mögliche Lösungen für eine gerechtere Vermögensverteilung erörtern. Begleitet wird sie vom Journalisten Nikolaos Georgakis, der das Gespräch moderieren wird. Die Diskussion befasst sich zudem damit, wie politische Regulierung die Herausforderungen ererbten Reichtums bewältigen könnte. Die Veranstaltung steht allen offen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Organisatoren empfehlen jedoch, sich über die VHS-Website einen Platz zu sichern.

Linartas’ Vortrag bietet Einblicke in die Mechanismen der Vermögensungleichheit und mögliche Reformen. Die Buchpräsentation ist Teil einer übergreifenden VHS-Reihe, die zukunftsorientierte Debatten fördert. Weitere Informationen und die Anmeldung finden sich unter www.vhs.link/unearned.