Marburgs Karneval endet mit Hoffnung auf Rückkehr des Rosenmontagszugs 2025
Anna KrauseMarburgs Karneval endet mit Hoffnung auf Rückkehr des Rosenmontagszugs 2025
Marburgs Karnevalssaison endet mit symbolischer Rückgabe der Stadtschlüssel
Die diesjährige Karnevalssaison in Marburg ist mit der feierlichen Rückgabe der Schlüssel zum Rathaus zu Ende gegangen. Bei den Festlichkeiten wurden ehrenamtliche Helfer gewürdigt, die wochenlang Events organisiert und der Stadt mit Lachen und Farbe Leben eingehaucht haben. Nun laufen die Vorbereitungen, um den Rosenmontagszug im nächsten Jahr wiederzubeleben – vorausgesetzt, es melden sich genug Gruppen an.
Das Marburger Karnevalsfestkomitee dankte den Freiwilligen und städtischen Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies lobte ihr Engagement und betonte, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern unvergessliche Momente geschenkt hätten. Als Zeichen der Anerkennung verlieh die Stadt herausragenden Akteuren den Hahnenorden sowie den Magistratsorden.
Der Rosenmontagszug hatte in den vergangenen Jahren mit sinkenden Teilnehmerzahlen zu kämpfen: 2023 nahmen nur noch zwölf Gruppen teil, 2024 waren es acht. 2021 und 2022 fiel die Veranstaltung wegen der Pandemie komplett aus, und selbst 2019 musste sie wegen zu geringer Beteiligung abgesagt werden. Nun haben das Prinzenpaar Vanessa I. und Antoni I. gemeinsam mit Zugmarschall Toni Ahlendorf versprochen, den Umzug 2025 zurückzubringen.
Damit der Zug stattfinden kann, müssen sich mindestens 50 Gruppen anmelden. Das Komitee wirbt aktuell bei lokalen Unternehmen und Vereinen um Unterstützung. Bei Erfolg könnte das Event wieder zu einem Höhepunkt der Marburger Karnevalstradition werden.
Die Wiederbelebung des Rosenmontagszugs hängt vom Engagement der Stadtgesellschaft ab. Da 50 Gruppenregistrierungen nötig sind, rufen die Organisatoren zur breiten Teilnahme auf. Gelingt dies, würde der Umzug die vollständige Rückkehr des traditionellen Marburger Karnevals besiegeln.






