Lünen startet Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer
Maximilian MaierLünen startet Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer
Neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer in Lünen gestartet
Diese Woche hat in Lünen eine neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuungspersonen begonnen. Organisiert vom Koordinierungsstelle Vormundschaften der Stadt, einem unabhängigen Träger der Jugendhilfe, sowie dem Familiengericht, zielt das Programm darauf ab, Menschen zu unterstützen, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern, die besonderen Beistand benötigen. Die erste Veranstaltung fand am 26. März 2026 statt und stieß bei lokalen Ehrenamtlichen auf großes Interesse.
Im Eröffnungskurs erhielten die Teilnehmer einen Überblick über ihre Rechte, Pflichten und die rechtlichen Grundlagen der Vormundschaft. Fachleute leiteten Diskussionen, während die Anwesenden Erfahrungen austauschten und in einem strukturierten Rahmen Fragen stellten. Viele betonten den Bedarf an besseren Informationsangeboten, Vernetzungsmöglichkeiten und kontinuierlicher Begleitung in ihrer Tätigkeit.
Die Reihe soll das Selbstvertrauen und die Kompetenzen von Pflegeeltern und ehrenamtlichen Vormündern stärken. Die Veranstalter planen zudem, das Programm künftig um vertiefende Module zu erweitern. Darüber hinaus beabsichtigt die Stadt, ähnliche Qualifizierungsangebote für weitere ehrenamtlich Engagierte in der Gemeinde zu entwickeln.
Obwohl die genauen Teilnehmerzahlen für die gesamte Reihe noch nicht feststehen, zeigte die Auftaktveranstaltung eine hohe Resonanz. Die Initiative ist Teil des größeren Engagements Lünens, ehrenamtliches Engagement zu fördern und das Bewusstsein für dessen Bedeutung bei der Unterstützung benachteiligter junger Menschen zu schärfen.
Die Schulungsreihe wird mit weiteren Modulen fortgesetzt, um die Fähigkeiten von Vormündern und Betreuern zu festigen. Zudem plant Lünen, die Unterstützungsangebote auf andere Ehrenamtliche in der Gemeinde auszuweiten. Die Stadt hofft, dass diese Maßnahmen mehr Bürger dazu motivieren, sich in Rollen einzubringen, die Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf helfen.






