21 March 2026, 18:07

Lehrerin aus Korschenbroich wegen jahrelangem Zulagenbetrug verurteilt

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Lehrerin aus Korschenbroich wegen jahrelangem Zulagenbetrug verurteilt

Eine Lehrerin aus Korschenbroich ist wegen Betrugs verurteilt worden, nachdem sie fast fünf Jahre lang unberechtigt eine Schulleiterzulage bezogen hatte. Die zu Unrecht gezahlten Gelder in Höhe von über 31.000 Euro flossen noch lange, nachdem die Frau ihre kommissarische Schulleiterinnenstelle in Düsseldorf aufgegeben hatte.

Der Fall begann im August 2018, als die in Korschenbroich tätige Pädagogin die Vertretung der Schulleiterin übernahm. Bereits nach wenigen Monaten gab sie diese Position wieder auf, erhielt jedoch weiterhin monatlich 504 Euro als Funktionszulage. Diese Zahlungen setzten sich bis April 2023 fort – obwohl die Lehrerin längst keine Führungsaufgabe mehr innehatte.

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Das Gericht urteilte, die Angeklagte habe sich durch Unterlassen des Betrugs schuldig gemacht, da sie die Behörden nicht über die geänderten Umstände informiert hatte. Sie wurde verurteilt, die volle Summe von 31.300 Euro in monatlichen Raten von 500 Euro zurückzuzahlen. Zudem musste sie ein Bußgeld von 11.200 Euro für die Straftat entrichten.

Die Rückzahlungen werden über einen längeren Zeitraum abgewickelt, wobei die erste Rate sofort fällig ist. Der Fall zeigt die rechtlichen Konsequenzen auf, die drohen, wenn zu Unrecht gewährte finanzielle Leistungen nicht korrigiert werden. Die Schulverwaltung hat sich bisher nicht dazu geäußert, wie die Überzahlungen über einen so langen Zeitraum unbemerkt bleiben konnten.

Quelle