KVB bestellt 132 neue Hochflur-Straßenbahnen für 700 Millionen Euro
Maximilian MaierKVB bestellt 132 neue Hochflur-Straßenbahnen für 700 Millionen Euro
Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) haben bei Stadler 132 neue Hochflur-Straßenbahnen im Wert von rund 700 Millionen Euro bestellt. Die ersten zehn Fahrzeuge sowie fünf Verbindungsmodule werden 2029 eintreffen und den Start einer umfassenden Modernisierung der Kölner Straßenbahnflotte markieren.
Die neuen Bahnen ersetzen schrittweise die älteren Modelle der Baureihen 2200/2300 und 5100. Zunächst kommen sie auf den Linien 3, 4 und 15 zum Einsatz, bevor sie ab 2029 auch die Strecken 4, 13 und 18 bedienen. Anders als die bisherigen Fahrzeuge – die vor allem auf zentralen und westlichen Routen verkehren – werden die neuen Züge stark frequentierte Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen abdecken, darunter wichtige Abschnitte wie Heumarkt–Deutz und Nippes–Longerich.
Jede Straßenbahn lässt sich durch bis zu 34 zehn Meter lange Zwischenmodule erweitern, was eine flexible Kapazitätsanpassung ermöglicht. Werden zwei Einheiten gekoppelt, können sie bis zu 470 Fahrgäste befördern und so das Platzangebot auf stark nachgefragten Strecken deutlich erhöhen. Die Serienproduktion läuft von Mitte 2030 bis Ende 2032; die Fahrzeuge sind für eine Nutzungsdauer von über 30 Jahren ausgelegt.
KVB-Geschäftsführerin Stefanie Haaks begrüßte die Zusammenarbeit mit Stadler und betonte die langfristigen Vorteile für das Kölner Verkehrsnetz. Die Investition zielt darauf ab, das Netz zu modernisieren und die Zuverlässigkeit für Pendler im Alltag zu verbessern.
Das 700-Millionen-Euro-Projekt führt Straßenbahnen mit größerer Kapazität und längerer Lebensdauer ein. Ab 2029 profitieren Fahrgäste auf den Linien 3, 4, 13, 15 und 18 von den modernen Fahrzeugen, während die vollständige Auslieferung bis 2032 andauert. Die Aufrüstung soll die Effizienz im wachsenden Kölner Straßenbahnnetz steigern.






