Kommunen planen bis 2045 klimaneutrale Wärme – jetzt sind die Bürger gefragt
Anna SchmitzKommunen planen bis 2045 klimaneutrale Wärme – jetzt sind die Bürger gefragt
Kommunen müssen bis 2045 Pläne für klimaneutrale Wärmeversorgung vorlegen
Dies ist Teil einer neuen gesetzlichen Verpflichtung, der sogenannten kommunalen Wärmeplanung. Ziel ist es, Eigentümer:innen dabei zu unterstützen, passende Heizsysteme auszuwählen, während gleichzeitig individuelle Bedürfnisse flexibel berücksichtigt werden können.
Der finale Entwurf der Kommunalen Wärmeplanungsstrategie liegt nun zur öffentlichen Stellungnahme vor. Vom 26. Januar bis 24. Februar 2026 können Bürger:innen die Vorschläge prüfen und ihre Meinung einbringen. In diesem Zeitraum werden Kommentare und offizielle Stellungnahmen entgegengenommen.
Der Entwurf ist online über die Plattform Participation.NRW einsehbar. Wer eine Vor-Ort-Prüfung bevorzugt, kann montags bis freitags zwischen 8 und 15 Uhr Raum 508 im Deutschlandhaus, Lindenallee 10, aufsuchen. Die Green Capital Agency (GCA) organisiert zudem persönliche Gesprächstermine – Interessierte können unter [email protected] einen Termin vereinbaren. Die Koordination dieser Besuche obliegt dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). Die Strategie selbst zielt darauf ab, Hausbesitzer:innen zu effizienten Heizlösungen zu beraten, ohne ihr Wahlrecht einzuschränken.
Die öffentliche Konsultationsphase läuft bis zum 24. Februar 2026. Bürger:innen haben mehrere Möglichkeiten, sich zu beteiligen – über den Online-Zugang, Vor-Ort-Besuche oder vereinbarte Termine. Der finale Plan wird maßgeblich beeinflussen, wie Kommunen bis zum Stichtag 2045 auf klimaneutrale Wärmeversorgung umstellen.